Sachsens Polizei rüstet für Kampf gegen Terror auf

Die Polizei wird mit neuer Schutzausrüstung ausgestattet.
Die Polizei wird mit neuer Schutzausrüstung ausgestattet.  © Petra Hornig

Dresden – Sachsens Polizisten werden aufgerüstet. Damit hat der Freistaat auf die Anforderungen im Kampf gegen Terror und bei Amoklagen reagiert.

Innenminister Markus Ulbig (CDU) übergab am Mittwoch in Dresden sieben gepanzerte Fahrzeuge sowie neue Schutzwesten, Helme, Plattenträger und Mitteldistanzwaffen, die Teil des 2016 von der Regierung beschlossene Anti-Terror-Pakets sind.

Bei den Autos handelt es sich um Toyota Land Cruiser V8. Sie sind schusssicher und haben verstärkte Bremsen, Stoßdämpfer und Digitalfunk. Zwei der sieben Fahrzeuge dienen künftig dem SEK Sachsen. Die übrigen fünf Fahrzeuge gehen an die fünf Polizeidirektionen im Freistaat.

In die sichere Ausstattung der Beamten wird laut Ulbig seit mehr als einem Jahr investiert. "Der Staat muss und wird alles daran setzen, seine Bürger so gut wie möglich zu schützen."

"Mit den heute übergebenen sondergeschützten Fahrzeugen sind die Interventionskräfte der Polizei bei Terror- und Amoklagen noch besser ausgerüstet. Die Polizeibeamten können sich mit den Fahrzeugen geschützt an den Einsatzort begeben und eingreifen", so Ulbig.

Für Sachsens Anti-Terror-Paket stehen rund 15 Millionen Euro zur Verfügung.

1600 der neuen, nur 1,5 Kilo schweren, Schutzhelme und 2600 Schutzwesten wurden angeschafft.
1600 der neuen, nur 1,5 Kilo schweren, Schutzhelme und 2600 Schutzwesten wurden angeschafft.  © Petra Hornig
Polizisten stehen vor einem der gepanzerten Toyota Land Cruiser V8.
Polizisten stehen vor einem der gepanzerten Toyota Land Cruiser V8.  © Petra Hornig

Titelfoto: Petra Hornig


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