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Aufstand: Darum gehen Sachsens Bauern heute auf die Straße

Leipzig - Am Mittwoch gehört die Straße Sachsens Bauern. Mit ihren Traktoren werden sie durch Leipzig, Dresden, Chemnitz, Bautzen und Annaberg-Buchholz tuckern, um auf ihre prekäre wirtschaftliche Situation aufmerksam zu machen.
Mit ihren Traktoren rollen Sachsens Bauern heute in die Städte, um gegen das Preisdumping des Handels zu demonstrieren.
Mit ihren Traktoren rollen Sachsens Bauern heute in die Städte, um gegen das Preisdumping des Handels zu demonstrieren.

Von Alexander Bischoff

Leipzig - Am Mittwoch gehört die Straße Sachsens Bauern. Mit ihren Traktoren werden sie durch Leipzig, Dresden, Chemnitz, Bautzen und Annaberg-Buchholz tuckern, um auf ihre prekäre wirtschaftliche Situation aufmerksam zu machen.

„Die Erzeugerpreise decken schon lange nicht mehr die Produktionskosten - vor allem bei tierischen Erzeugnissen“, sagt Manfred Uhlemann (58), Hauptgeschäftsführer des Sächsischen Landesbauernverbandes (SLB). Während Handel und Verarbeiter immer mehr verdienten, rauschten die Erlöse der Landwirte in den Keller.

„Das Kilo Schweinefleisch wird im Supermarkt für durchschnittlich 5,96 Euro verkauft - davon bekommt der Bauer nur 1,25 Euro“, rechnet Uhlemann ein Beispiel vor.

Auch bei der Milch werden die Erzeugerpreise laut SLB vom Handel brutal gedrückt. „Im vergangenen Jahr haben deshalb 46 Milchbetriebe im Freistaat aufgegeben“, berichtet Uhlemann. Mit der Aktion „Das kommt beim Bauern an“ wollen die Landwirte vor allem die Verbraucher sensibilisieren.

Der Milchbauer

Bekommt für seine Milch nur noch einen Grundpreis von 23 Cent je Liter: Milchbauer Rico Schneider (42).
Bekommt für seine Milch nur noch einen Grundpreis von 23 Cent je Liter: Milchbauer Rico Schneider (42).

Schon öfter hat Rico Schneider (42) darüber nachgedacht, aus der Milchproduktion auszusteigen.

„Aktuell bekomme ich einen Grundpreis von 23 Cent pro Liter und einen Cent Qualitätszulage“, rechnet der Chef der Ragewitzer Agrarproduktion GmbH vor. Erst bei einem Preis von 35 Cent könnte er die Milch seiner 400 Melkkühe ohne Verlust verkaufen.

Doch an der Milchproduktion hängen 25 Jobs, die Tiere und gepachtetes Grünland.

„Da kann man nicht so einfach einen Schlussstrich ziehen“, sagt Schneider. Momentan subventionieren die Einnahmen der Biogasanlage die Milch. Schneider: „Doch wenn die Preise auf längere Sicht im Keller bleiben, werden wir wohl doch aussteigen.“

Der Schweinebauer

Direktvermarktung als Alternative zu Dumpingpreisen: Schweinebauer Jörg Schicketanz setzt jetzt darauf.
Direktvermarktung als Alternative zu Dumpingpreisen: Schweinebauer Jörg Schicketanz setzt jetzt darauf.

Dass mit Getreide und Fleisch an der Börse spekuliert wird, findet Schweinezüchter Jörg Schicketanz (49) aus Fremdiswalde eine „Riesensauerei“.

Für ihn ist das die Ursache der Krise in der Landwirtschaft.

„Da wird die Wertschöpfung mit Füßen getreten“, echauffiert sich der Agrar-Chef (45 Mitarbeiter). Weil Schweinebauern mittlerweile nur noch 1,25 Euro pro Kilo Fleisch erlösen, hat Schicketanz die Vermarktung selbst in die Hand genommen.

Als Direktverkäufer kann er zumindest bis zu 1,60 Euro erzielen. „Doch auch das reicht nicht, um wirtschaftlich zu produzieren“, sagt Schicketanz. Das Überleben der Schweinemast sichert sein zweites Standbein - der Ackerbau, der die Tierhaltung subventioniert.

Der Rinderzüchter

Rinderzüchter Steffen Richter (l.) schaut sorgenvoll auf seine Tiere. Seit der BSE-Krise haben sich die Rindfleisch-Preise nicht mehr erholt.
Rinderzüchter Steffen Richter (l.) schaut sorgenvoll auf seine Tiere. Seit der BSE-Krise haben sich die Rindfleisch-Preise nicht mehr erholt.

„Nach der Wende habe ich 8 D-Mark für das Kilo Rindfleisch bekommen, jetzt sind es gerade mal 3,60 Euro“, sagt Steffen Richter (54), Chef der Nerchau-Mutzschener Agrar GmbH.

Der doppelte Erlös wäre für ihn notwendig, um wirtschaftlich arbeiten zu können.

Richter: „Die Kosten sind erheblich gestiegen und die Auflagen für Tierhaltung immer mehr geworden.“ Doch seit der BSE-Krise 2000 sind die Rindfleisch-Preise dauerhaft im Keller. „Im Restaurant zahlen die Leute mittlerweile 30 Euro für ein Rindersteak, doch bei uns Erzeugern kommt nichts an“, klagt Richter.

Weil er das Futter für seine 800 Rinder auf den Äckern selbst produziert und Tiere züchtet, anstatt sie zuzukaufen, hat sein Betrieb (18 Mitarbeiter) bisher überlebt.

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