Sächsische Putzfrauen drohen mit Streik zum Schulstart

Leipzig - Sachsen steuert auf einen wahrlich "dreckigen" Arbeitskampf zu. Die Reinigungskräfte im Land drohen über ihre Gewerkschaft Bau-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit Putz-Streik in Schulen und Kliniken.

Eine Putzfrau schiebt ihren Wagen über einen Klinikflur. In der Gebäudereiniger-Branche kündigt sich ein harter Arbeitskampf an.
Eine Putzfrau schiebt ihren Wagen über einen Klinikflur. In der Gebäudereiniger-Branche kündigt sich ein harter Arbeitskampf an.  © Paul Zinken/dpa

Rund 34. 000 Menschen arbeiten nach Gewerkschaftsangaben in Sachsens Reinigungsbranche. Ihr alter Tarifvertrag lief kürzlich aus.

Nicht nur das: "Aktuell legen viele Chefs ihren Mitarbeitern neue Arbeitsverträge zu deutlich schlechteren Konditionen vor. Die sollte keiner unterschreiben", warnt Bernd Günther, Bezirksvorsitzender der IG BAU Nord-West-Sachsen.

Unter anderem würden Firmen versuchen, die Urlaubsansprüche ihrer Mitarbeiter zu kürzen und "Arbeitszeiten auf Abruf" zu vereinbaren.

Sollten die Arbeitgeber bei dieser Praxis bleiben und die anstehenden Tarifverhandlungen blockieren, stehe der Branche ein "heißer Sommer" bevor, droht Günther und kündigt an, dass dann auch Schulen und Krankenhäuser schmutzig bleiben würden.

"Aktuell legen viele Chefs ihren Mitarbeitern neue Arbeitsverträge zu deutlich schlechteren Konditionen vor. Die sollte keiner unterschreiben", warnt Bernd Günther, Bezirksvorsitzender der IG BAU Nord-West-Sachsen.
"Aktuell legen viele Chefs ihren Mitarbeitern neue Arbeitsverträge zu deutlich schlechteren Konditionen vor. Die sollte keiner unterschreiben", warnt Bernd Günther, Bezirksvorsitzender der IG BAU Nord-West-Sachsen.  © PR

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