Eine Stadt atmet auf! Polizei schnappt endlich Brandstifterin

Immer wieder musste die Feuerwehr auf dem alten Eschebach-Gelände Brände löschen.
Immer wieder musste die Feuerwehr auf dem alten Eschebach-Gelände Brände löschen.  © Rico Löb

Radeberg - Radeberg atmet auf! Seit Anfang des Jahres brannte es immer wieder auf dem Gelände des alten Eschebach-Werks. Nun schlug die Polizei zu, schnappte eine Frau (21), die bereitwillig zugab, die gesuchte Serienbrandstifterin zu sein.

„Wir sind darüber sehr froh“, sagt Radebergs Wehrleiter Frank Höhme (40).

„Hoffentlich wird es damit ruhiger für unsere Wehr und die der umliegenden Gemeinden.“ Zu tun gab es in der Vergangenheit reichlich für die Kameraden: 17 Straftaten wirft die Staatsanwaltschaft der Brandstifterin vor. Einsatzkosten und Sachschäden beziffern sich dabei auf rund 14.000 Euro.

Nun sitzt die junge Frau in Untersuchungshaft. Doch nicht nur in Radeberg soll sie zugeschlagen haben: „Sie ist in jüngerer Vergangenheit bereits im Raum Cottbus mit vergleichbaren Straftaten in Erscheinung getreten“, sagt Staatsanwalt Till Neumann (54).

„Die Ermittlungen sind da aber noch nicht abgeschlossen, es kann durchaus sein, dass da noch mehr Fälle bei uns landen.“

Für Brandstiftung kann es bis zu zehn Jahren Knast geben. Da die Brandstifterin aber bei einigen Taten erst 20 war, kann es sein, dass sie noch mit einer Jugendstrafe davon kommt.

Titelfoto: Rico Löb


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