Auch die Linken ziehen in die Wahlkampf-Schlacht

Dresden - Auch Sachsens Linke sind startklar für den Wahlkampf - sie sind bisher zweitstärkste Kraft im Freistaat.

Linke-Spitzenkandidat Rico Gebhardt (56, M.) wirbt für einen "demokratischen Sozialismus" - auch auf Sorbisch.
Linke-Spitzenkandidat Rico Gebhardt (56, M.) wirbt für einen "demokratischen Sozialismus" - auch auf Sorbisch.  © Thomas Türpe

Spitzenkandidat Rico Gebhardt (56): "Uns geht es um die Stärkung des Miteinanders. Das ist etwas verloren gegangen."

ÖPNV oder Nahversorgung finden vielerorts nicht statt, weil es sich nicht rechne. Die Antwort für die Linke lautet daher: Demokratischer Sozialismus - friedlich, ökologisch, modern, betont die Partei.

Das Programm der Linken ist mit "Fortschritt und Zusammenhalt" überschrieben. Die Linke stehe für den Aufbruch, den sich viele Menschen wünschen würden. Mit einem Budget von 700 000 Euro geht in die Linke ins Rennen - etwa so viel wie im Landtagswahlkampf 2014, hieß es.

Geplant sind unter anderem 300 Großflächen und 15.000 Personenplakate sowie Touren des Spitzenkandidaten.

Gezielt soll auch Wahlkampf in kleinen Dörfern gemacht werden.

Ehrenamtliche Teams aus anderen Bundesländern haben sich zur Unterstützung angesagt, so Landesgeschäftsführer Thomas Dudzak (34).

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