SPD-Vorsitz: Ministerin Köpping ist raus, jetzt hat sie wieder Zeit für Sachsen

Dresden - Am Ende wurde es nur der vorletzte Platz: Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping (61, SPD) will sich nach ihrer gescheiterten Bewerbung um den SPD-Bundesvorsitz jetzt auf die Koalitionsverhandlungen in Sachsen konzentrieren.

Petra Köpping (61) und Boris Pistorius (59) konnten bei den SPD-Mitgliedern nicht ausreichend punkten.
Petra Köpping (61) und Boris Pistorius (59) konnten bei den SPD-Mitgliedern nicht ausreichend punkten.  © dpa/Oliver Dietze

Enttäuscht ist sie aber: "Natürlich sind Boris und ich angetreten, um zu gewinnen. Wir wollten Brückenbauer sein und vor allem die kommunale Ebene im Land und in der Partei stärken. Das war - und bleibt weiterhin - unser Angebot."

Sie habe mit Nachdruck für den Osten geworben. Köpping hatte als Duo mit Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (59) für den SPD-Chefsessel kandidiert.

Schon während der bundesweiten Kandidatentour hatten beide Kritik am Verfahren geäußert (TAG24 berichtete). Beim Mitgliederentscheid bekam das Duo 14,61 Prozent der Stimmen - Platz fünf von sechs. 41 Stimmen fehlten zu Platz vier.

In die Stichwahl gehen nun Bundesfinanzminister Olaf Scholz (61) und die Brandenburgerin Klara Geywitz (43) sowie NRWs Ex-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (67) und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken (58).

Mehr zum Thema Sachsen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0