Stromanbieter erhöhen die Preise in Sachsen: Doch wen trifft es am heftigsten?

Chemnitz - Wer Sparen als guten Vorsatz für 2019 hat, sollte dieses Jahr besonders genau auf den Stromzähler schauen: Die regionalen Energieversorger verlangen nämlich mehr Geld, allen voran die kleineren Stadtwerke.

Stromzähler genau anschauen: Vor allem kleinere Stadtwerke ziehen die Preise kräftig an.
Stromzähler genau anschauen: Vor allem kleinere Stadtwerke ziehen die Preise kräftig an.  © Jan Woitas/dpa

Hauptgrund sind höhere Einkaufskosten. "Im steigenden Markt erhöht sich sukzessive der durchschnittliche Strom-Einkaufspreis. Auch höhere Preise für sogenannte Verschmutzungsrechte" - wie international gehandelte Emissionszertifikate - "wirken sich steigernd aus", erläutert Christian Stelzmann (39), Sprecher des Chemnitzer Regionalversorgers "eins".

Während dieser noch eine moderate Preissteigerung von rund 2,2 Prozent (0,6 Cent/Kilowattstunde) bietet, schlägt anderswo eine mindestens doppelt so hohe Teuerung ein. Spitzenreiter in der Region sind laut dem Portal "1-stromvergleich.com" die Stadtwerke Glauchau (5,3 Prozent), gefolgt von der Freiberger Stromversorgung (4,5 Prozent).

Wer seine gestiegene Stromrechnung übrigens nicht sofort zahlen kann, bekommt zumindest in Chemnitz eine zweimonatige Schonfrist.

"Nach vier Wochen erhält der säumige Kunde eine Mahnung, nach weiteren vier Wochen eine zweite. Wenn er dann innerhalb von vier Tagen nicht zahlt, wird sein Anschluss gesperrt", so "eins"-Sprecher Christian Stelzmann.

Der Chemnitzer "Lulatsch" qualmt teurer, die Strompreise in der Region steigen. Gründe liegen beim Stromeinkauf.
Der Chemnitzer "Lulatsch" qualmt teurer, die Strompreise in der Region steigen. Gründe liegen beim Stromeinkauf.  © Uwe Meinhold

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