150 unbesetzte Stellen kurz vor Schulstart! So werdet Ihr spontan Lehrer

Bisher hat Sachsen Medienberichten zufolge insgesamt über 1300 Seiteneinsteiger eingestellt.
Bisher hat Sachsen Medienberichten zufolge insgesamt über 1300 Seiteneinsteiger eingestellt.  © DPA

Leipzig - An den sächsischen Schulen bleiben zum neuen Schuljahr rund 150 Stellen unbesetzt. Dass der Freistaat unter einem akuten Lehrermangel leidet, ist kein neues Phänomen.

Neu hingegen ist, dass auch der Markt an Seiteneinsteigern ausgeschöpft ist. Die Bildungsgewerkschaft prophezeit Sachsen gar das schwierigste Schuljahr seit der Wende (TAG24 berichtete).

Von den offenen Lehrstellen für das Schuljahr 2017/18 bleiben voraussichtlich 150 unbesetzt. Um das Problem zu lösen, bieten die Universitäten Leipzig, Chemnitz und Dresden nun neue Seiteneinsteigerprogramme an.

Bewerben können sich alle, die bereits einen Universitätsabschluss (Magister, Master, Diplom) haben. Auch Ausländer, die einen Hochschulabschluss haben und Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 nachweisen können, werden zugelassen.

Quereinsteiger durchlaufen in der Regel eine ein- bis zweijährige wissenschaftliche Ausbildung sowie einen berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst, der ebenfalls zirka zwei Jahre dauert. Eingesetzt sollen die neuen Fachkräfte dann vor allem an Grund- und Mittelschulen.

Während der berufsbegleitenden Qualifizierung werden maximal 20 Unterrichtsstunden wöchentlich abverlangt. An ein bis zwei Tagen pro Woche müssen darüber hinaus die Lehrveranstaltungen der Universitäten Leipzig, Dresden bzw. Chemnitz besucht werden. Der Verdienst startet - je nach Qualifikation und Schulform - bei 1750 Euro und kann nach ein paar Jahren bei über 4000 Euro monatlich liegen (Bruttoverdienst).

Die nächsten Einstellungen gibt es zum 1. September. Bewerben könnt Ihr Euch hier.


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