Grippe fordert weitere Todesopfer in Sachsen

Sachsen - Die Zahl der registrierten Grippeerkrankungen in Sachsen hat sich in der zweiten Februarwoche fast verdoppelt.

Die Zahl der registrierten Grippeerkrankungen in Sachsen hat sich in der zweiten Februarwoche fast verdoppelt. (Symbolbild)
Die Zahl der registrierten Grippeerkrankungen in Sachsen hat sich in der zweiten Februarwoche fast verdoppelt. (Symbolbild)  © 123RF

Sie stieg um 2183 Fälle auf nun insgesamt 4482, die seit Beginn der Influenza-Saison im Oktober 2018 gezählt wurden. Das geht aus jüngsten Bericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) hervor, der am Freitag in Dresden veröffentlicht wurde. Die Zahl der Toten erhöhte sich um drei auf acht Patienten zwischen 64 und 93 Jahren, drei Viertel davon Männer. Die meisten Erkrankungen wurden aus Leipzig, Dresden und dem Landkreis Görlitz gemeldet.

Mehr als die Hälfte der Betroffenen sind Erwachsene zwischen 20 und 64 Jahren, gut ein Drittel Kinder bis 14 Jahre. Die meisten der Patienten sind laut LUA nicht gegen Grippe geimpft. Die Behörden gehen stets von einer Dunkelziffer aus, da nicht jeder Betroffene zum Arzt geht und nicht alle Fälle registriert werden.

Bei den in dieser Saison bisher nachweislich an Influenza A verstorbenen acht Patienten handelte es sich um sechs Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 64 und 93 Jahren. Zuletzt sei eine 65 Jahre alte Frau aus dem Vogtland nach einer Grippeinfektion gestorben.

Die Intensität liegt dennoch weiter deutlich unter den starken Grippejahren der jüngeren Vergangenheit: 2016/2017 gab es 83 Tote und 16.700 registrierte Erkrankte, im Winter danach 176 Tote und 47.765 gemeldete Influenza-Fälle.

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