Fliegerbombe in Plauen ist Entschärft!

Plauen - Wieder ein Bombenfunde in Sachsen: Eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat ab Dienstagnachmittag in Plauen für Aufregung gesorgt.

Die Polizei ist in Plauen vor Ort, die Evakuierung wird vorbereitet.
Die Polizei ist in Plauen vor Ort, die Evakuierung wird vorbereitet.  © Sebastian Höfer

Der Blindgänger amerikanischer Bauart wurde im Reusaer Wald, einer sogenannten Verdachtsfläche, gefunden. Die Stadt Plauen richtete ein Sperrgebiet im Umkreis von 1000 Metern um den Fundort ein. Etwa 1650 Menschen mussten noch am Abend ihre Häuser verlassen, darunter zahlreiche Senioren. Als Notquartier diente die Festhalle.

Die Evakuierung zog sich über mehrere Stunden hin, bevor der Kampfmittelbeseitigungsdienst gegen 23 Uhr mit der Entschärfung beginnen konnte. Entwarnung gab es dann um 23.45 Uhr.

Bei der Evakuierung waren mehr als 25 Feuerwehrleute, 79 Polizisten, 32 Rettungskräfte und unzählige Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Alle Informationen zum Bombenfund gibt es in unserem Live-Ticker.

Update, 23.45 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, ist die Fliegerbombe entschärft. Die Sperrungen werden aufgehoben und alle evakuierten Anwohner können in ihre Häuser zurück.

Update, 23.15 Uhr: Die Entschärfung der Bombe hat begonnen.

Update, 23.08 Uhr: Die Einsatzkräfte sind aktuell dabei den Sperrbereich nochmals zu kontrollieren.

Update, 23.05 Uhr: Mit der Entschärfung der Bombe soll nun zeitnah begonnen werden.

Update, 23 Uhr: Die Evakuierung ist laut Stadtverwaltung abgeschlossen.

Update, 22.35 Uhr: 15 bis 20 Evakuierungsteams sind fertig, die Entschärfung ist weiterhin für die Nacht geplant.

Update, 22.25 Uhr: Die Evakuierung ist noch in vollem Gange. Auch die Straßensperrungen gelten weiterhin.

Update, 21.50 Uhr: Wie die Stadt Plauen dem MDR mitteilt, ist im Moment etwa die Hälfte des Sperrgebietes evakuiert.

Update, 21.20 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, soll direkt nach dem Ende der Evakuierung mit dem Entschärfen der Bombe begonnen werden.

Update, 21.15 Uhr: Im Notquartier in der Festhalle sind noch viele Plätze frei. Bislang sind etwa 150 bis 200 Personen in der Halle angekommen. Ein Ende der Evakuierung ist noch nicht in Sicht.

© Stadt Plauen

Update, 21 Uhr: Noch ist nicht in Sicht, wann mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden kann. Vollkommen unklar ist auch noch, wann die Evakuierung abgeschlossen ist.

Update, 20.40 Uhr: Die Einsatzkräfte werden bei der Evakuierung auch aus der Luft unterstützt. Ein Hubschrauber ist über dem Gebiet im Einsatz. Aktuell läuft die Evakuierung noch.

Update, 19.50 Uhr: Krankentransporte sind vor Ort, um die Evakuierung zu unterstützen. Je nach Bedarfsfall wird entschieden, wo eine Person untergebracht wird.

Update, 19.10 Uhr: Die Zahl der zu Evakuierenden wurde nach oben korrigiert: Betroffen sind rund 1650 Personen, darunter 400 Senioren über 70.

Update, 18.55 Uhr: Folgende Straßen liegen im Sperrgebiet: Adolf-Amelung-Weg, An der Suttenwiese, Bernhard-Lichtenberg-Weg, Kemmlerblick, Kemmlerstraße, Maximilian-Kolbe-Weg, Nach dem Waldhaus, Nach Waldesruh, Reusaer Waldhaus, Robert-Zahn-Weg, Schäfereiweg, Schloditzer Straße, Tauschwitzer Straße, Zur Schaftränke

Update, 18.45 Uhr: Im Moment kann die Polizei noch nicht abschätzen, wie lange die Evakuierung dauern wird. Betroffen sind mehrere hundert Personen.

© Stadt Plauen

Update, 18.35 Uhr: Es gibt weitere Kontaktnummern der Stadtverwaltung Plauen für Betroffene:

  • 03741/2911181
  • 03741/2911182
  • 03741/2911178
  • 03741/2911179
  • 03741/2911020
  • 03741/2911159

Update, 18.20 Uhr: Die Evakuierung im Sperrgebiet hat offiziell begonnen. Wie viele Anwohner betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt.

Update, 18.10 Uhr: Aktuell sind 79 Polizisten, 32 Rettungskräfte, 9 Rettungs- und Krankentransportwagen sowie städtische Mitarbeiter (etwa 30 Personen auf dem Bereich Ordnungswesen) im Einsatz

© Ellen Liebner

Update, 18 Uhr: Wie die Stadt Plauen mitteilt, sind die Straßensperrungen eingerichtet. Teams zu je zwei Personen, je 1 Feuerwehrmann und 1 Mitarbeiter Ordnungsbereich durchkämmen den Evakuierungsbereich und bitten die Anwohner, ihre Häuser zu verlassen

Update, 17.50 Uhr: Die Stadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet: 03741/2911181

Update, 17.35 Uhr: Die Evakuierung beginnt in wenigen Minuten. Betroffen sind kleine Siedlungen und Kleingartenanlagen.

Update, 17.25 Uhr: Die Weltkriegsbombe ist auf einer sogenannten Verdachtsfläche gefunden worden. Eine Spezialfirma hatte im Auftrag des Kampfmittelbeseitigungsdienstes das Gebiet mit Metalldetektoren untersucht, teilte die Stadt mit. Die Ergebnisse seien computergestützt ausgewertet und Verdachtspunkte fixiert worden. Auf der Grundlage dieser Untersuchungen war die Bombe ausgegraben worden.

© Ellen Liebner

Update, 17.20 Uhr: Die Polizei gibt Hinweise, an was die, die von der Evakuierung betroffen sind, beachten sollen. So sollen Medikamente und Papiere mitgenommen werden, Gas- und Elektrogeräte ausgeschaltet und die Haustiere nicht vergessen werden.

Update, 17 Uhr: Polizei und Ordnungsamt haben jetzt den Evakukierungsradius festgelegt. Glück im Unglück: Das Helios-Klinikum Plauen liegt wenige Meter außerhalb des gefährlichen Bereichs und muss nicht geräumt werden. Die Behörden werden sich bald auf den Weg machen, um die Menschen aus dem gefährlichen Gebiet zu entfernen. Schwierig: Im Wald gibt es viele Minisiedlungen und Gartenanlagen.

Der vorläufige Evakuierungsbereich.
Der vorläufige Evakuierungsbereich.  © Stadt Plauen

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