Nach Unwettern in Sachsen: Über 500.000 Euro Nothilfe beschlossen

Plauen/Dresden - Nach den schweren Unwettern Ende Mai hat der Freistaat nun finanzielle Hilfen für den Vogtlandkreis beschlossen.

Bei den Unwettern entstand allein an der Infrastruktur ein Schaden von rund 28 Millionen Euro.
Bei den Unwettern entstand allein an der Infrastruktur ein Schaden von rund 28 Millionen Euro.  © DPA

Starkregen mit bis 150 Litern in einer Stunde hatte vor gut vier Wochen Straßen geflutet, unterspült oder durch Schlamm und Geröll unpassierbar gemacht. Sogar kleine Brücken brachen dabei zusammen. Allein an der Infrastruktur entstand dabei ein Schaden von rund 28 Millionen Euro.

Für die Beseitigung der Schäden und Notmaßnahmen stellt das Wirtschaftsministerium nun mehr als 530.000 Euro zur Verfügung. Die betroffenen Orte können frei über die Mittel entscheiden.

Verkehrsminister Martin Dulig (44, SPD): "Die Staatsregierung hat sich in ihrer Kabinettssitzung entschlossen, den Vogtlandkreis bei der Schadensbeseitigung und Wiederherstellung der geschädigten Infrastruktur schnell und unbürokratisch zu unterstützen."

Zudem beschloss das Kabinett zusätzliche Mittel aus dem Gesamthaushalt bereitzustellen. Damit soll die Wiederherstellung von Straßen und Brücken finanziert werden.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0