Sachsen war 2019 das Bundesland mit der meisten Sonne

Dresden/Offenbach - Auch wenn die Sonne 2019 für alle Deutschen mehr als reichlich schien: In Sachsen ließ sie sich am meisten blicken. Mit 1970 Stunden war der Freistaat das Bundesland mit dem meisten Sonnenschein - vor Brandenburg (1945) und Berlin (1925). Das errechnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

In Sachsen konnte man mit der Sonne um die Wette strahlen.
In Sachsen konnte man mit der Sonne um die Wette strahlen.  © 123RF piyato & uhland38

Im Durchschnitt konnte sich die Bundesrepublik über 1800 Sonnenstunden freuen - 170 weniger als die Sachsen.

Für sächsische Verhältnisse gab es im letzten Jahr 421 Stunden mehr Sonnenschein als im langjährigen Mittel. Der Juni verzeichnete zudem mit 336 Stunden einen Rekord seit Beginn der Aufzeichnungen.

Die meiste Zeit zeigte sich die Sonne mit 2061 Stunden an der Wetterstation Dresden-Klotzsche.

Aber auch nach Hoyerswerda (2058) und Nossen (2049) schickte Klärchen ihre Strahlen im Übermaß. Weit weniger illuminiert wurden Vogtland und Erzgebirge:

In Treuen (1767 Stunden), Plauen (1759) und besonders Carlsfeld (1720) ließ sich die Sonne am wenigsten blicken.

Bad Muskau mit 38,6 Grad Sachsens Ofen

Leipzig war Sachsens trockenster Ort.
Leipzig war Sachsens trockenster Ort.  © 123RF Jakob Fischer

Dafür bekam Carlsfeld mit 1 201 Litern pro Quadratmeter den meisten Niederschlag in Sachsen ab, gefolgt von Muldenberg (1067) und Rechenberg-Bienenmühle (980).

Die elende Trockenheit war die traurige Kehrseite der Sonnenfreude - pro Quadratmeter gab es in Sachsen 100 Liter weniger als im langjährigen Mittel.

Am trockensten war es mit 397 Litern in Leipzig, Markranstädt (429) und Hoyerswerda (444).

Bei den Kälterekorden landet Carlsfeld mit -14 Grad hinter Deutschneudorf (-18,6) und vor Dippoldiswalde (-14).

Den heißesten Tag Sachsens erlebte Bad Muskau mit 38,6 Grad Celsius am 26. Juni.

Titelfoto: 123RF piyato & uhland38

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