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Diese Sachsen retten die Welt

Ein Mensch allein kann nicht viel bewirken? Irrtum! Diese Sachsen beweisen, dass jeder seinen Beitrag leisten kann.

Dresden - Auf der ganzen Erde zerbrechen sich Menschen die Köpfe, wie Krisen gelöst, Missstände beseitigt oder die Umweltzerstörung gestoppt werden kann. Denn Fakt ist: Die Welt steht vor großen Veränderungen.

Ein Happy-End ist nicht selbstverständlich. Gute Ideen und Initiativen sind gefragt, weil jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Lernt hier zwölf Sachsen kennen, die anpacken und Visionen haben. Die Frauen und Männer stecken sich große Ziele. Sie wollen nichts weniger als die Welt retten - oder sie wenigstens ein bisschen besser machen!

Wen das inspiriert und motiviert, der findet hier auch gleich noch Vorschläge, wie man Mutter Erde selbst unter die Arme greifen kann.

Seenotrettung

Der Dresdner Axel Steier (41), Gründer der Seenotretter von „Mission Lifeline e.V.“, war Rettungsassistent und Soziologe.

Einzelhändler ist er noch. Ein erfülltes Leben. „Doch dann sah ich TV-Bilder vom Flüchtlingselend“, sagt Steier - er wollte helfen. Erst mit einem Versorgungs-Konvoi auf dem Landweg. Mittlerweile mit einem Verein, der Gelder für ein Rettungsschiff sammelt (rund 5000 Flüchtlinge ertranken letztes Jahr im Mittelmeer).

„Bis jetzt haben wir 166.000 Euro zusammen, suchen noch nach einem passenden Schiff.“

Ist das gefunden, müssen noch die laufenden Kosten gedeckt werden - etwa 35.000 Euro/Monat. Steier: „Vielleicht geht‘s in diesem Jahr noch los...“

Axel Steier (41).
Axel Steier (41).

Knochen per Knopfdruck

Knochen aus dem 3D-Drucker? Was irre klingt, ist keine Zukunftsmusik.

Der Dresdner Prof. Michael Gelinsky (49) nutzt die neue Technik und mineralischen Knochenzement, um individuellen Knochenersatz zu produzieren.

Zusammen mit der Uni-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie führt sein Team derzeit Versuche durch, angeborene Fehlbildungen der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (Hasenscharte) zu heilen.

Gelinsky optimistisch: „Die Tierversuche verlaufen vielversprechend. Ich halte es für möglich, dass wir schon Ende 2018 individuelle Heilversuche an Patienten durchführen.“ Gelingt es, eröffnet das der Chirurgie neue Welten.

Leichter bauen

Weniger ist mehr - davon sind die Ingenieure vom Leichtbau-Zentrum Sachsen (LZS) in Dresden überzeugt.

Dank ihrer innovativen Lösungen „specken“ Fahrzeuge, Flugzeuge oder Maschinen kräftig ab. Und das ist ökologisch und wirtschaftlich relevant!

„Leichtbauweisen sparen Ressourcen und besitzen ein großes Potenzial zur Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes, da die Herstellung weniger Rohstoffe und der Betrieb weniger Energie erfordern.

Zugleich steigern Leichtbauweisen die Leistungsfähigkeit, die Reichweite oder die Produktivität von Fahrzeugen und Maschinen“, erklärt Dr. Birgit Paul, Teamleiterin Innovation im LZS.

Turbo-Bäume

Deutschland kann seinen Holzhunger allein nicht stillen.

Jedes Jahr importieren wir Millionen Tonnen von Stämmen, machen uns damit indirekt mitschuldig an der weltweiten Abholzung der Wälder. Doris Krabel (56) will diese Abwärtsspirale durchbrechen.

Die Professorin für Forstbotanik an der TU Dresden hat sich auf das Gebiet der Molekularen Gehölzphysiologie und die Züchtung von Pappeln und Weiden spezialisiert.

Krabel: „Diese heimischen Baumarten sind unkompliziert und wachsen schnell. Ziel ist es, ertragreiche und robuste Sorten zur Brennstoffgewinnung zu züchten und gleichzeitig die Biodiversität zu erhalten.“

Denn gäbe es hierzulande genügend günstiges Holz zum Heizen, wäre auf der Erde vielleicht mehr im grünen Bereich.

Schatzhüter

In Kairo tobt das Leben. In der 22-Millionen-Metropole wohnen 40-mal so viele Einwohner wie in Dresden.

Dort, wo der Sonnengott Atum nach ägyptischem Glauben die Welt erschuf, wachsen heute moderne Häuser.

Und viele Meisterwerke menschlicher Schöpferkraft wurden überbaut. Ägyptologe Dietrich Raue (49) von der Universität Leipzig legt sie wieder frei - erfolgreich. Mit seiner „kleinen EU“, wie er sein internationales Team nennt, buddelte er eine Kolossalstatue von König Psammetich I. (664-610 v. Chr.) aus.

Einst schmückte sie den Tempel von Ramses II., heute steht das Zeit-Zeugnis im Garten von Kairos Ägyptischem Museum.

Bucherhaltung

Millionen Büchern und Akten droht der Verfall. Mehr als zehn Prozent der Bestände in Bibliotheken und Archiven sind für die Wissenschaft nicht mehr frei zugänglich.

Mit der Industrialisierung sank die Alterungsbeständigkeit von Papier dramatisch. Säuren zersetzen die Zellulose. Die Leute von Manfred Anders (54), Geschäftsführer vom Leipziger Zentrum für Bucherhaltung, bewahren das kulturelle Erbe vorm Untergang.

Die Restauratoren entsäuern das Papier mit einer alkalischen Substanz, konservieren pro Jahr etwa 200.000 kostbare Schmöker für die nächsten Hunderte Jahre.

Grünes Wohnen

Wer daheim das Licht brennen lässt oder die Heizung bis zum Anschlag aufdreht, bekommt zügig ein schlechtes Gewissen: Es schadet der Umwelt und der Geldbörse.

Professor Timo Leukefeld (47) aus Freiberg hat da ein paradoxes Rezept: „Lieber intelligent verschwenden als blöd sparen!“

Der Experte für das Wohnen der Zukunft baute als erster in Europa ein erschwingliches ernergieautarkes Haus und wohnt mit seiner Familie seit über drei Jahren darin. Das Haus erzeugt per Sonnenenergie den Bedarf an Strom und Wärme sowie 10.000 Kilometer für das Elektro-Auto.

Lediglich im Winter muss für 250 Euro Holz zugeheizt werden, ergaben die offiziellen Messungen der TU Freiberg. Inzwischen bieten Banken das Haus-Konzept als Altersvorsorge an. Info gibt es hier.

Charity

Etwa sieben Millionen Menschen in Südafrika sind HIV-infiziert.

Hier engagiert sich die Dresdnerin Viola Klein (59) seit 15 Jahren in der Organisation HOPE Cape Town für aidskranke Kinder und deren Eltern. 2006 rief sie die erste Hope Gala ins Leben. Bis heute kamen darüber zirka 1,3 Millionen Euro an Spenden zusammen.

Einmal im Jahr schaut die Unternehmerin zudem vor Ort nach dem Rechten. So weilt die Unternehmerin derzeit in Kapstadt, besucht Townships, Sozialstationen und Krankenhäuser, trifft sich mit Mitarbeitern, Sponsoren und Unterstützern.

„Ich weiß, dass ich die Welt nicht retten kann, aber ich leiste einen (kleinen) Beitrag. Wenn jeder nur ein bisschen tun würde, wäre allen geholfen...“, appelliert sie.

Zahnärztin ohne Grenzen

Die Mongolei ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt.

Viermal so groß wie Deutschland, leben dort lediglich drei Millionen Menschen, die Hälfte in der Hauptstadt Ulan-Bator, der Rest ist in der Steppe zuhause. Der nächste Dentist ist weit, etwa einen Tagesritt auf einem Pferderücken.

Klar, dass mit der fehlenden Prophylaxe auch die Zähne leiden. Christine Neubert (57), Zahnärztin ohne Grenzen, saniert die kaputten Kauwerkzeuge.

Die Zangen, Hebel und Betäubungsmittel im Gepäck, reiste sie neben der Mongolei auch schon nach Kenia und Togo. Und zwar ehrenamtlich in ihrer Urlaubszeit.

Tierschutz

Das Artensterben beklagen und die Hände in den Schoß legen - das kann Tilo Nadler (76) aus Dresden nicht.

Der „Affenfreund“ kehrte seiner Heimatstadt vor fast drei Jahrzehnten den Rücken, um in Vietnam im Cuc Phuong National Park eine Rettungsstation für die stark bedrohten Languren (sie gehören zu den seltensten Primaten überhaupt) aufzubauen.

Jede einzelne gerettete Kreatur ist für Nadler schon ein Erfolg. In einem Interview mit der „Zeit“ erklärte er jüngst: „Ich muss weiterkämpfen und unsere Leute motivieren. Was ist denn die Alternative? Nichts machen?! Das kann ich nicht! Sonst sähe das doch noch viel schlimmer aus.“

Kälteschlaf statt Artentod

Auf allen Kontinenten sterben täglich Arten - ein Verlust für die Ewigkeit.

Wie eine „Arche Noah“ für Pflanzen angelegt werden kann, hat die Leipziger Firma BioPlanta (gehört zur Vita 34 AG) ermittelt.

Ihre Biotechnologen entwickelten ein Verfahren, um pflanzliches Gewebe bei Temperaturen von etwa -190 Grad Celsius im Kälteschlaf zu konservieren.

„Damit kann man eine Pflanzenkryobank aufbauen, die eine theoretische Lagerdauer von mehreren tausend Jahren erlaubt“, sagt Projektmanagerin Anja Hebner (41) .

Sie ergänzt: „In erster Linie ist die Pflanzenkryobank für die Langzeiteinlagerung sowohl von gezüchteten Sorten, als auch von Arten, deren Saatgut dauerhaft schlecht lagerbar ist, interessant.“

Hilfsorganisation

Sven Seifert (55) von „arche noVa“ (international bis zu 300 Mitarbeiter) ist so etwas wie der Indiana Jones der guten Tat.

Vor 25 Jahren gründete der Dresdner die Hilfsorganisation. Seither führte ihn das „Abenteuer helfen“ schon an Dutzende Winkel der Welt. Erdbeben, Dürren, Krieg: arche noVa versucht nicht nur, die erste Not zu lindern (meist mit Seifert als Koordinator vor Ort), sondern auch langfristig zu helfen. Vor allem mit dem Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Seifert: „Bislang hat arche noVa schon in über 30 Ländern helfen können.“ Trotz jeder Menge Stress vor Ort will er seine knallharte Aufgabe nicht missen.

Denn: „Natürlich bekommt man beim Helfen auch ganz viel zurück.“

Das kann jeder Einzelne tun

„Nicht die Größe der Aufgabe entscheidet, sondern das Wie, mit dem wir die kleinste zu lösen verstehen.“ Theodor Fontane (1819-1898)

Nicht jeder hat das Potenzial, geniale Projekte anzukurbeln oder bahnbrechende Erfindungen zu machen. Ist auch gar nicht notwendig! Ein bisschen „Welt retten“ kann jeder. Fünf Ideen:

  • Tauschen und teilen statt kaufen! Egal ob Wohnung (Airbnb), Autos oder Werkzeuge - das schont Ressourcen.
  • Regional und saisonal essen! Flug-Ananas, Erdbeeren im Winter aus Peru - dieser Luxus belastet extrem die Natur, denn beim Transport der Früchte werden Unmengen an Kohlendioxid verschleudert. Wer heimisches Obst und Gemüse verzehrt, tut der Umwelt und seinem Körper Gutes.
  • Wasser sparen! Lieber den vollen Geschirrspüler anwerfen als mit der Hand schrubben. Der verbraucht nur halb so viel.
  • Augen auf beim Technikkauf! Bei Kühlschränken und Waschmaschinen auf die Angaben zum Energieverbrauch achten. Auch TV-Geräte sind Stromfresser. Ein Plasma-Fernseher verbraucht bei gleicher Größe etwa doppelt so viel Strom wie ein LCD-Gerät.
  • Müll vermeiden, trennen und Lebensmittel vollständig aufbrauchen! Wer eine kreative Reste-Küche beherrscht, spart Geld und setzt der Verschwendung Kreativität entgegen.

Fotos: PR, dpa/Bundeswehr, Steffen Füssel, Petra Hornig, DPA, PR, Ralf Seegers, DPA, Screenshot/YouTube, dpa/ Bruno H. Schubert-Stiftung, Arche noVa, Imago

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