Studenten rasen für die Forschung, doch dann passiert das

Zwickau - Ein Rennspektakel, das ein Happy End verdient hätte: Studenten der Westsächsischen Hochschule Zwickau haben ein eigens entwickeltes Rennmobil bei der Formula Student Austria an den Start geschickt. Ein technischer Fehler machte ein Jahr Entwicklungsarbeit jedoch zunichte.

Das Racing Team der Hochschule Zwickau hat ein Jahr lang an "Eberhard", dem Mini-Flitzer, getüftelt.
Das Racing Team der Hochschule Zwickau hat ein Jahr lang an "Eberhard", dem Mini-Flitzer, getüftelt.  © WHZ Racing Team

"Eberhard" ist das Baby des Zwickauer Racing Teams. Ein ganzes Jahr haben sie an dem Mini-Flitzer getüftelt. Auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg wurde das Renngefährt vier Tage lang auf die Probe gestellt.

"Es gab statische und dynamische Disziplinen", so Teamleiter Bastian Steudel (24). "Eberhard" musste diverse Tests bestehen, die Crew unter anderem einen Businessplan verteidigen.

Nach den Technik-Tests ging es auf den Asphalt. Beim "Skid Pad" belegte das Team den dritten Platz. "Hierbei kam es auf die Querbeschleunigung an." In der entscheidenden Phase wurden 22 Runden absolviert - inklusive Fahrerwechsel. "Bei der technischen Abnahme wurden wir dann leider disqualifiziert."

Bitter für die Zwickauer, denn: Ein Jahre Arbeit war in diesem Moment umsonst.

Besser lief es beim Racetech Racing Team der TU Bergakademie Freiberg. In der Gesamtwertung holten sie Silber. "Wir gönnen ihnen das sehr, haben danach gemeinsam gefeiert", so Bastian Steudel.

Auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg kam "Eberhard" über alle 22 Runden, scheiterte jedoch an der technischen Abnahme, sodass das Team disqualifiziert wurde.
Auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg kam "Eberhard" über alle 22 Runden, scheiterte jedoch an der technischen Abnahme, sodass das Team disqualifiziert wurde.  © WHZ Racing Team

Titelfoto: WHZ Racing Team


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