"Unterschriftsreife Verträge aus der 1. Liga": Doch Antonitsch hält dem FSV die Treue

Zwickau - Bleibt er oder kehrt der dem FSV Zwickau den Rücken? Die ungewisse Zukunft von Nico Antonitsch, dessen Vertrag zum 30. Juni auszulaufen drohte, beschäftigte die Rot-Weißen über Wochen hinweg.

Nico Antonitsch genießt den Heimaturlaub in Steyr auch mit seinem Hund "Mafia".
Nico Antonitsch genießt den Heimaturlaub in Steyr auch mit seinem Hund "Mafia".

Im Gegensatz zu Bentley Baxter Bahn, Jan Washausen oder Jonas Acquistapace entschied sich der Innenverteidiger für den Zwickauer Weg und damit einem Verbleib in Westsachsen.

Dass der Österreicher seinen Vertrag bis 30. Juni 2019 verlängerte, war keine Selbstverständlichkeit! "Ich hatte unterschriftsreife Verträge von Erstligisten aus Österreich und Zypern vorliegen“, berichtet Antonitsch.

Zudem buhlte zuvor schon ein Verein aus der Scottish Premiership, der höchsten Profi-Liga in Schottland, um seine Gunst: "Die Angebote waren verlockend. Beim FSV weiß ich aber, was ich habe. Die Gespräche mit David Wagner und die sportliche Perspektive im Verein waren letztlich entscheidend."

Statt sich auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einzulassen, vertraute der 26-Jährige also lieber auf solide Rahmenbedingungen. Genau die bietet Zwickau. "Ich fühle mich hier wohl und freue mich auf die neue Saison, die wieder eine Herausforderung wird. Klar will ich als Profi so hoch wie möglich spielen, aber dieser Schritt ist später immer noch möglich", so Antonitsch.

Nur in der Freizeit fremdelt der gebürtige Steyrer mit seiner Wahlheimat, düst stattdessen lieber schnell mal in die Alpenrepublik: "Die Tage zwischen den Leistungstests und dem Trainingsauftakt nächsten Montag verbringe ich bei meinen Eltern in Steyr und in Wien."

Nico Antonitsch fühlt sich beim FSV einfach wohl.
Nico Antonitsch fühlt sich beim FSV einfach wohl.  © Picture Point

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