Vorm Ruhestand: Mauritius-Chef "schenkt" Zwickau Jubiläums-Bier

Zwickau - Ruhestand, Rückkehr unter die Dinkelacker-Haube und ein Jubiläums-Bier. Noch-Mauritius-Geschäftsführer Werner Weinschenk (64) sprach mit TAG24 über die Zukunft der Traditionsbrauerei.

Ende 2018 in Rente: Werner Weinschenk (64) noch Chef der Brauerei.
Ende 2018 in Rente: Werner Weinschenk (64) noch Chef der Brauerei.

"Unsere Zukunft ist abgesichert! Auch im Moment haben wir keine Liefer-Probleme, da wir über ausreichend Leergut verfügen", sagt Weinschenk, der zusammen mit Co-Chef Rainer Otto (63) Ende 2018 in Rente geht.

Die beiden verkauften ihre Firmen-Anteile, Hauptteilhaber ist damit wieder die Stuttgarter Familienbrauerei Dinkelacker, zu der Mauritius schon von 1990 bis 2004 gehörte. Weinschenk: "Neuer Geschäftsführer wird Jörg Dierig, er hat viel Erfahrung in der Branche." Dierig (49) war früher unter anderem Chef des Kristallweizen-Königs "Oettinger".

"Zum Stadtfest werden wir 15.000 Liter Bier - darunter auch unser 'Elf18' - liefern", so Weinschenk. Das seien immerhin 5000 mehr, als "Freiberger" zum Chemnitzer Jubiläums-Stadtfest schafft. "Elf18" ist eine Anspielung auf die Ersterwähnung Zwickaus.

Die Mauritius-Brauerei hat derzeit 70 Angestellte, die beliebtesten Sorten sind Pils und das bekannte Bockbier.