So läuft das größte Simson-Treffen Deutschlands

Zwickau - Spaß pur beim größten Simson-Treffen Deutschlands: Mindestens 5000 Fans der DDR-Moped-Marke trafen sich auf dem Flugplatzgelände und zeigten ihre kultigen Zweitakter.

Florian (18) aus Dessau reiste mit seiner 1978 vom Band gelaufenen Schwalbe an.
Florian (18) aus Dessau reiste mit seiner 1978 vom Band gelaufenen Schwalbe an.  © Uwe Meinhold

"Wir haben mittlerweile auch sehr viele Besucher aus dem Westen, zum Beispiel aus dem Stuttgarter Raum", sagt Veranstalter Dominic Würfel (32). Für ihn ist das diesjährige Treffen eine doppelte 16. "Es ist das 16. Treffen - und mit 16 habe ich mit einer Gruppe von Freunden angefangen, das Treffen zu organisieren", so der Zwickauer.

Laut dem "Simme"-Liebhaber werden die DDR-Kräder immer beliebter. Würfel: "Eben gerade auch im Westen, weil sie schneller und günstiger sind als Motorroller."

Fragt sich nur, wie lange noch. Während eine auf Enduro getrimmte S 51 vor 15 Jahren in Sachsen zwischen 300 und 400 Euro kostete, explodieren mit der Nachfrage auch die Preise. "Durch den enormen Hype gibt es hier kaum noch Simsons unter  1000 Euro, im Westen sind sie noch teurer", sagt Würfel. Heißt: Ein gut gepflegtes DDR-Moped ist eine echte Wertanlage.

Wertanlage oder nicht: Die Besucher des am Donnerstag gestarteten und Sonntag endenden Treffens hatten ihren Spaß. Wie beim Zeigen ihrer auf gammelig gemachten "Rat-Bikes" oder beim Gaudi-Fahren in einer Trog-ähnlichen Beifahrer-Wanne auf den Flughafen-Pisten.


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