Volkswagen versucht's ohne Lenkrad

Mit der E-Mobil--Studie "I.D. Vizzion" ohne Lenkrad geht Volkswagen beim Genfer Autosalon an den Start.
Mit der E-Mobil--Studie "I.D. Vizzion" ohne Lenkrad geht Volkswagen beim Genfer Autosalon an den Start.  © Volkswagen

Zwickau/Chemnitz - Der Tesla Model S gilt als das Nonplusultra der Elektromobilität. Jetzt greift Volkswagen den E-König an - ganz ohne Fahrer. Auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März) stellt der Konzern die vollautomatische Luxuslimousine "Vizzion" vor.

Das autonome Fahren ist noch Zukunftsmusik. Doch das Grundkonzept könnte nach Expertenmeinung schon in wenigen Jahren gebaut werden. Die 5,11 Meter lange VW-Studie hat 306 PS (225 kW) und ist 180 Sachen schnell. Die Batterien (111 kWh) sollen für eine Reichweite von 665 Kilometern taugen. Mit Allrad.

Ob der Vizzion im neuen Elektromobilitäts-Werk Zwickau gebaut wird, konnte VW-Sprecher Gunter Sandmann (58) noch nicht sagen. Stand jetzt: In Sachsen werden ab 2019 der neue Elektro-Pkw I.D. und der SUV I.D. Crozz gefertigt. Raus aus dem Rennen soll Zwickau beim Bau des Bulli I.D. Buzz (ab 2021) sein.

VW plant bis 2025 die Einführung von mehr als 20 Elektro-Fahrzeugen. Die Preise sind noch geheim. Ein I.D. könnte im Bereich von 28.000 Euro liegen. Ein Vizzion - ohne autonomes Fahren - dürfte jenseits von 60.000 Euro liegen.


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