118 Millionen Euro! So macht Sachsenlotto auch die Verlierer reich

Leipzig - Lotto macht die Sachsen reich. Rund 118 Millionen Euro wird die Lotto-Gesellschaft aus ihren 2018er Erlösen dem Staatshaushalt und wohltätigen Zwecken überweisen. Größter Profiteur ist der Sport.

Sachsens Lotto-Chef Siegfried Schenek (61) durfte seinen Spielern 2018 zehn Millionen Einzelgewinne im Gesamtwert von 152 Millionen Euro auszahlen.
Sachsens Lotto-Chef Siegfried Schenek (61) durfte seinen Spielern 2018 zehn Millionen Einzelgewinne im Gesamtwert von 152 Millionen Euro auszahlen.  © dpa/Hendrik Schmidt

Für Sachsens Lotto-Chef Siegfried Schenek (61) war 2018 ein Traumjahr. Die Spieleinsätze stiegen auf 307,9 Millionen Euro - ein Zuwachs von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem beim Eurojackpot (+62%) und bei den Rubbellosen (+17,5%) legte der Umsatz kräftig zu.

Fast die Hälfte der Einnahmen, nämlich 152 Millionen Euro, ging als Gewinn wieder an die Spieler zurück. Fünf Sachsen wurden 2018 zu Lotto-Millionären.

Doch vom Geldsegen profitieren auch die Verlierer und Nicht-Spieler. Denn Sachsenlotto trägt mit 52 Millionen Euro an Lotterie- und Sportwettensteuer zum Staatshaushalt bei. Zudem gehen weitere 66 Millionen Euro der Zockerkohle an gemeinnützige Organisationen und Vereine.

Allein der sächsische Breiten- und Nachwuchsleistungssport bekommt 11,75 Millionen Euro überwiesen. Für Suchtprävention und -hilfe sind 8,1 Millionen Euro reserviert. Musikschulen und Landesarchäologen erhalten jeweils 3 Millionen Euro. An die freie Wohlfahrtspflege gehen 1,66 Millionen, 750. 000 Euro an den Umweltschutz.

Die Sachsenlotto-Hostessen Lea Krebs (l.) und Franziska Henck halten die am häufigsten gezogenen Original-Lottozahlen in ihren Händen.
Die Sachsenlotto-Hostessen Lea Krebs (l.) und Franziska Henck halten die am häufigsten gezogenen Original-Lottozahlen in ihren Händen.  © dpa/Hendrik Schmidt

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