Sachsens erste Kultusministerin will nach Berlin

Will in den Bundestag: Steffi Rehm (66, CDU).
Will in den Bundestag: Steffi Rehm (66, CDU).

Dresden - Im Herbst 2017 wird der neue Bundestag gewählt. Jetzt wird um die Kandidaturen in den 16 Wahlkreisen gekämpft. 

Nach Berlin will zum Beispiel Sachsens erste Nachwende-Kultusministerin Steffi Rehm (66, CDU).

Sie will heute zur CDU-Kandidatin im Wahlkreis 164 (Erzgebirge) gekürt werden. Die Konkurrenz ist hart, denn auch zwei Landtagsabgeordnete kämpfen hier um das Ticket nach Berlin: Günther Schneider (61) und Alexander Krauß (40).

Steffi Rehm, derzeit im Verbindungsbüro Sachsens in Prag, setzt auf ihre Erfahrung und Kontakte. „Das soll meinem Erzgebirge zugute kommen. Mein Mann hat mich auf dem Sterbebett ermutigt, mich weiter zu engagieren“, sagte sie zur MOPO.

Die Arbeit in Prag mache sie glücklich. Allerdings ist ihr der Posten nur noch bis März 2017 sicher, dann soll sie von der umstrittenen Ex-Regierungssprecherin Katrin Träger abgelöst werden. „Die Begründung lautete, dass ich über das Rentenalter hinaus bin. Dies muss ich akzeptieren“, so die Ex-Ministerin. Allerdings fühle sie sich gesund und leistungsfähig, so Rehm.

Auch in anderen Wahlkreisen ist bei der CDU offen, wer sich durchsetzt, zum Beispiel in Dresden. Die SPD startet heute mit den Nominierungen. Ein weiterer potenzieller Neuzugang im Bundestag: AfD-Frau Frauke Petry (41), derzeit im Landtag.


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