Sachsens Kitas bekommen Zuschüsse in Höhe von 48 Millionen Euro

Dresden - Geldregen für die Kleinsten: Dank eines speziellen Bundesprogramms können sich die Kindertageseinrichtungen zwischen Zwickau und Zittau über hohe Investitions-Zuschüsse freuen, wenn sie Bedarf haben.

Laut Kultusminister Christian Piwarz (45, CDU) sollen die Kitas ruhig fleißig Zuschüsse beantragen.
Laut Kultusminister Christian Piwarz (45, CDU) sollen die Kitas ruhig fleißig Zuschüsse beantragen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

"Das Geld fließt in Bauarbeiten, Ausstattungen oder auch Sanierungen", so Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (45, CDU).

Sein Haus reicht die Bundesmittel weiter. Verteilt wird nach Kinderzahlen in den Kommunen: Damit entfallen auf Chemnitz knapp drei Millionen Euro, auf Dresden mehr als 7,6 Millionen und auf Leipzig 8,3 Millionen.

Die zehn Landkreise erhalten jeweils zwischen 2,2 und 3,4 Millionen Euro. Insgesamt stehen 48 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Kitas oder ihre Träger müssen die Mittel bis Ende Juni 2021 beantragt haben. Die Baumaßnahme selbst (oder die Neuanschaffung) muss genau ein Jahr darauf passiert sein. 

Übrigens dürfen auch Tagespflegestellen Geld beantragen. Gefördert wird pro Einrichtung nur eine Maßnahme, die aber im besten Fall mit bis zu 90 Prozent der Kosten. Zu stellen sind die Anträge beim Landkreis oder, im Fall der drei Metropolen, bei der Stadtverwaltung.

Minister Piwarz ermuntert Sachsens Kitas zum Antrag. Sonst gehe das Geld schlicht an den Bund zurück, so die Vorgaben aus Berlin. 

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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