Sachsens Polizisten haben ein Problem

Sachsens Polizisten sind im Durchschitt immer älter. Das kritisiert die Opposition seit Jahren.
Sachsens Polizisten sind im Durchschitt immer älter. Das kritisiert die Opposition seit Jahren.

Von Juliane Morgenroth

Dresden - Sachsens Polizisten werden immer älter: Mittlerweile liegt das Durchschnittsalter der Beamten bei 45,8 Jahren. Das geht angesichts der Anforderungen gar nicht, sagen die Grünen.

Gerade erst hatte Innenminister Markus Ulbig (51, CDU) erklärt, doch mehr als die derzeit 400 jungen Polizisten jährlich einstellen zu wollen.

Denn die Beamten im Dienst seien am Limit. Sie schieben auch extrem viele Überstunden, 2014 wurden pro Polizist 30 Krankentage verzeichnet, so die Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Laut Innenministerium waren Polizeibedienstete 2009 im Schnitt 44,7 Jahre alt. 2015 lag der Schnitt schon bei 45,8 Jahren.

Den Altersrekord hält die Polizeidirektion Zwickau: Dort sind die Beamten aktuell durchschnittlich 48,4 Jahre alt.

Dies sei eine Folge der unverantwortlichen Stellenstreichungen, so die Grünen: „Die Leistungsfähigkeit der sächsischen Polizei ist durch das hohe Durchschnittsalter geschwächt.

Gerade der Einsatz auf der Straße beim Streifengang oder der Streifenfahrt erfordert eine hohe körperliche Fitness und Gesundheit“, so Innenexperte Valentin Lippmann (24,Grüne).

Er fordert, dass Ulbig nun schnell mehr Kräfte einstellt.

Foto: dpa/Oliver Killig


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