Läuft! Sachsens Unternehmer sind zufrieden wie nie

IHK-Hauptgeschäftsführer
Detlef Hamann (60).
IHK-Hauptgeschäftsführer Detlef Hamann (60).

Dresden - Trotz Hiobsbotschaften von Bombardier oder Solarworld: Sachsens Unternehmen sind bestens gelaunt und optimistisch!

Über 90 Prozent rechnen mit besseren oder gleichbleibenden Geschäften, ergab die neue, sachsenweite IHK-Konjunkturumfrage.

„Die Entwicklung der sächsischen Wirtschaft kennt derzeit nur eine Richtung - nach oben“, so die drei sächsischen Kammern. Die Geschäftserwartungen hätten noch weiter zugelegt, der Geschäftsklimaindex erzielte eine neue Bestmarke. Befragt wurden 1646 sächsische Firmen verschiedener Branchen mit mehr als 91.000 Beschäftigten.

Gegenüber dem Frühjahr 2016 hat sich die Geschäftslage in nahezu allen Wirtschaftsbereichen verbessert. Die Industrie beurteilt ihre Lage so gut wie seit Jahresbeginn 2011 nicht mehr. Der Einzelhandel ist dank steigender Kaufkraft ebenfalls guter Dinge - die Geschäftsaussichten werden laut Umfrage so gut wie nie bewertet.

Knapp ein Viertel der befragten Unternehmen will mehr investieren. Ordentlich Geld in die Hand nehmen derzeit zum Beispiel der Gartengeräte-Hersteller Mogatec oder der Kommunikationsdienstleister Komsa. Jedes fünfte Unternehmen will mehr Personal einstellen, nur jedes zehnte Stellen abbauen.

Doch es gibt ein Problem: Fachkräftemangel! „Für die Hälfte der Unternehmen ist er mittlerweile zum Geschäftsrisiko Nummer ein geworden“, so der Dresdner IHK-Hauptgeschäftsführer Detlef Hamann (60) zu TAG24. Brexit, mögliche Handelshemmnisse in den USA oder die Russlandsanktionen seien dagegen derzeit in der Breite kein Thema.


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