Bau verzögert sich! SAB-Palastbau hat ein Wasserproblem

SAB-Vorstands-Chef Stefan Weber hofft, dass die neue Zentrale in der zweiten 
Hälfte des Jahres 2019 fertig ist.
SAB-Vorstands-Chef Stefan Weber hofft, dass die neue Zentrale in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 fertig ist.  © dpa/Oliver Killig

Leipzig - Die neue Zentrale der Sächsischen Aufbaubank (SAB) in Leipzig soll nun in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 fertiggestellt sein. Das kündigte SAB-Vorstands-Chef Stefan Weber an. Zuvor hieß es Ende 2018 und dann Mitte 2019.

Die Baukosten für den Glaspalast werden derzeit auf satte 110 Millionen Euro geschätzt. Doch die Bank geht bei den Kosten weiter von erheblichen Unwägbarkeiten aus. Ein Grund seien derzeit Schwierigkeiten beim Ausheben der Baugrube, unter anderem wegen des hohen Grundwasserstandes. Weber: „Es ist, als würden wir ein Hafenbecken bauen.“

Mit 500 Beschäftigten soll etwa die Hälfte der Belegschaft am Leipziger Hauptsitz tätig sein. „Wir werden einen Doppelstandort fahren“, so Weber. Dresden sei wichtig wegen der dortigen Ministerien und Verbände, Leipzig habe eine hohe Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens.

Hintergrund des Umzugs ist die umstrittene Neuordnung von Behördenstandorten. Dieser war 2012 vom Landtag mit CDU/FDP-Mehrheit beschlossen worden.

So futuristisch soll die neue SAB-Zentrale in der Leipziger City aussehen. 
Kosten: mindestens 110 Millionen Euro.
So futuristisch soll die neue SAB-Zentrale in der Leipziger City aussehen. Kosten: mindestens 110 Millionen Euro.  © ACME Architekten

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0