Sächsische Dampfschiffahrt feiert gleich doppeltes Jubiläum!

Die „Tetschen“ schipperte schon 1910 auf der Elbe. Heute heißt sie PD „Krippen“.
Die „Tetschen“ schipperte schon 1910 auf der Elbe. Heute heißt sie PD „Krippen“.  © Sammlung Holger Naumann

Dresden - Am Montag vor 125 Jahren dampfte die PD „Krippen“ erstmals auf ihrer Jungfernfahrt, damals noch unter dem Namen “Tetschen“. Erst 1946 erhielt sie ihren heutigen Namen.

Noch viel früher begann der Bau der Dampfschiffe in Dresden: Vor 180 Jahren fuhr der erste in Dresden gebauten Personendampfer über die Elbe!

Die „Königin Maria“ bot bei einer Länge von 32,85 Metern Platz für 450 Passagiere. Die erste Probefahrt erfolgte zwischen Übigau und Briesnitz. In der Übigauer Werft hatte Maschinenbau-Pionier Johann Andreas Schubert (1808 - 1870) den Kessel des Schiffs verbaut. Der Schiffsrumpf war zuvor am Altstädter Elbufer zwischen der heutigen Albert- und Carolabrücke gebaut wurden.

Die „Königin Maria“ dampfte allerdings nicht so lange wie die technisch ausgereiftere „Krippen“: Das Schiff wurde im Herbst 1846 ausgemustert.





Der PD „Krippen“ ging vor 125 Jahren auf Jungfernfahrt.
Der PD „Krippen“ ging vor 125 Jahren auf Jungfernfahrt.  © Andreas Weihs
Karin Hildebrand (62) leitet die die Geschicke der „Sächsischen 
Dampfschiffahrt“.
Karin Hildebrand (62) leitet die die Geschicke der „Sächsischen Dampfschiffahrt“.  © Norbert Neumann
Die „Königin Maria“, gebaut in Dresden, ging vor 180 Jahren auf Reisen.
Die „Königin Maria“, gebaut in Dresden, ging vor 180 Jahren auf Reisen.

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