Sächsische Dampfschifffahrt schippert bis 1. November

Im Vergleich zum Vorjahr fehlen rund 130.000 Fahrgäste in der bisherigen Jahresbilanz. Das gilt es in den verbleibenden Monaten aufzuholen.
Im Vergleich zum Vorjahr fehlen rund 130.000 Fahrgäste in der bisherigen Jahresbilanz. Das gilt es in den verbleibenden Monaten aufzuholen.

Von Anneke Müller

Dresden - Not macht erfinderisch. Um die „eingetrockneten“ Passagierzahlen der letzten Monate wieder wettzumachen, dampft die „Weiße Flotte“ den bislang gültigen Sonderfahrplan ein.

Stattdessen verlängert sie einfach den Sommer und schippert ab Mittwoch bis zum 1. November nach dem regulären Fahrplan.

„Es war eine kurzfristige Entscheidung“, so Flottensprecher Robert Rausch (36). Ermuntert hatten die guten Buchungszahlen und -Wetterprognosen.

„Wir müssen den schlechten Sommer kompensieren.“

Deshalb wird ab Mittwoch mit 13 Fahrten täglich (z.B. Schlösserfahrten, Stadtrundfahrten, Elbtalfahrten) Dampf gemacht.

"Alles an Bord" heißt es bis zum 1. November täglich 13 Mal am Elbufer.
"Alles an Bord" heißt es bis zum 1. November täglich 13 Mal am Elbufer.

Damit soll der derzeitige Verlust von 32% an Fahrgästen bis Jahresende weiter schrumpft.

Anderthalb Monate war die Sächsische Dampfschiffahrt unter Einschränkungen gefahren, 15 Tage dümpelten sogar alle Dampfer wegen Niedrigwasser im Hafen.

Insgesamt 130.000 weniger Fahrgäste verbuchte die „Weiße Flotte“ zwischen dem 1. Januar bis zum 18. August 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Alle Infos zum Fahrplan gibt es online.

Fotos: Eric Münch, imago/Jürgen Hanel


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