Sächsische Erklärung der Vielen in Chemnitz gestartet

Chemnitz/Leipzig - Mit einer "Erklärung der Vielen" waren Kulturinstitutionen aus Dresden, Berlin, Düsseldorf und Hamburg am 9. November 2018 an die Öffentlichkeit getreten.

Eine Reihe sächsischer Kulturvertreter bei der Vorstellung der Erklärung in Chemnitz am Freitag.
Eine Reihe sächsischer Kulturvertreter bei der Vorstellung der Erklärung in Chemnitz am Freitag.  © PR

In Gegnerschaft zu Pegida und AfD verteidigte die Erklärung die weltoffene demokratische Gesellschaft.

Seit Freitag gibt es auch die "Sächsische Erklärung der Vielen", vorgestellt im Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz.

Die Erklärung wurde von 93 Institutionen erstunterzeichnet, darunter die TU Chemnitz, Theater Chemnitz, Archäologiemuseum, Treibhaus e.V. Döbeln und das Gewandhaus Leipzig.

Damit "bekennen sich 93 Einrichtungen zu gesellschaftlicher Vielfalt, zu Weltoffenheit und zu gelebter Demokratie", heißt es zur Erklärung der Erklärung.

"Wir treten ein für demokratische Werte und die Grundrechte der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit, der Religionsfreiheit sowie des Rechts auf Asyl und wehren jegliche Angriffe auf diese unverzichtbaren Wertegrundlagen unserer Gesellschaft entschieden ab", heißt es unter anderem in der Erklärung selbst.

Die Initiative reiht sich ein und ist Teil eines bundesweiten Projekts. Seit dem 9. November vergangenen Jahres seien im Land 21 Erklärungen veröffentlicht worden, in denen mehr als 2500 Institutionen "gemeinsam für die Wahrung dieser Freiheit, Demokratie und die Verteidigung der universellen Menschenrechte" eintreten, heißt es.

Die Sächsische Erklärung der Vielen tritt an die 22. Stelle.

Titelfoto: PR

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