Was war da los? Bergwacht in Sächsischer Schweiz im Einsatz

Rosenthal-Bielatal - Der Wintereinbruch stellt auch die Bergwacht Dresden vor eine Herausforderung.

Bestimmt keine Weicheier! Mindestens vier Leute der Bergwacht Dresden seilen einen Verletzten in einer Korbtrage ab - und zwar trotz klirrender Kälte!
Bestimmt keine Weicheier! Mindestens vier Leute der Bergwacht Dresden seilen einen Verletzten in einer Korbtrage ab - und zwar trotz klirrender Kälte!  © Eric Münch

Ohne Handschuhe und lange Ski-Unterwäsche wäre der großangelegte Übungseinsatz wohl ins Wasser - oder besser gesagt: in den zehn Zentimeter tiefen Neuschnee gefallen. Leiter der Bergwacht Dresden, Max Oswald (27): "Viele freiwillige Helfer haben uns mit heißem Tee unterstützt."

An der Felsformation "Rosengarten" trainierten die 40 Bergretter bereits am Sonnabend das Retten von verunglückten Personen. Das Bergen von Verletzten aus Felsspalten stand dabei ebenso auf dem Stundenplan wie das Abseilen auf einer Korbtrage.

Auch am Sonntag stellen sich die ehrenamtlichen Bergretter dem Dauerfrost, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Der Bereitschaftsdienst auf der Hütte in Rathen soll voraussichtlich am Osterwochenende beginnen.

Das A und O ist die Sicherung mit dem Radeberger Haken. Das Gerät wurde speziell für die Bergwacht erfunden.
Das A und O ist die Sicherung mit dem Radeberger Haken. Das Gerät wurde speziell für die Bergwacht erfunden.  © Eric Münch

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