Mutter erschrickt über großen Hund und stürzt mit Tochter metertief in Felsspalte

Sächsische Schweiz - Vorsichtig vor fremden Hunden, besonders im Gebirge: Eine Mutter (60) war am Montag zusammen mit ihrer Tochter (36) in der Sächsischen Schweiz wandern. Weil sich die Mutter über einen Hund erschrak, stürzten gleich beide in eine sechs Meter tiefe Felsspalte.

Auf einer Vakuummatratze wurde die Schwerverletzte umgeladen.
Auf einer Vakuummatratze wurde die Schwerverletzte umgeladen.  © Marko Förster

Gegen 12 Uhr waren die beiden Damen aus Potsdam auf dem Weg vom Amselsee auf die Bastei, nahmen dazu den Weg über die Schwedenlöcher.

Im unteren Teil kam ihnen dabei ein Wanderer mit einem großen Hund entgegen, den die Mutter streichelte.

Das freute das Tier so sehr, dass er die Dame ansprang.

Diese erschrak, wich ein paar Schritte zurück direkt Richtung Abgrund. Die Tochter sah das Unheil kommen, versuchte noch, die Mutter festzuhalten. Allerdings wurde sie dabei mitgerissen.

Beide stürzten in die Spalte und konnten sich nicht mehr von allein befreien. Die Bergwacht rückte mit acht Helfern an, konnte die Tochter leicht verletzt aus der Spalte holen.

Die Mutter musste jedoch mit schweren Verletzungen per Winde ausgeflogen werden, kam nach kurzer Behandlung im Rettungswagen wieder per Hubschrauber ins Krankenhaus Friedrichstadt.

In den Schwedenlöchern stürzten gestern Mutter (60) und Tochter (36) in eine Felsspalte.
In den Schwedenlöchern stürzten gestern Mutter (60) und Tochter (36) in eine Felsspalte.  © Marko Förster

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