Sächsischer Kurort wird endlich seinen Giftmüll los

Gute Nachrichten für den Kurort Bad Elster - das Gift kommt weg.
Gute Nachrichten für den Kurort Bad Elster - das Gift kommt weg.

Bad Elster – Endlich: Bad Elster im Vogtland kann die gefährlichen Giftstoffe in einer alten Deponie, darunter Arsen, endlich entsorgen. Immerhin befinden sich die giftigen Hinterlassenschaften im Heilquellen-Schutzgebiet!

Die Abfallablagerung "Ascher Straße" aus den 50er- und 60er-Jahren befinden sich im Tal des Kellergrundbaches. Damals wurden hier Hausmüll, Bauschutt, Asche und Schlacke abgeladen. In den Abfällen finden sich nun Arsen, Blei, Kupfer, Zink und Mineralöl.

Und zwar in so hohen Mengen, dass Prüfwerte überschritten werden und eine Gefahr für das Grundwasser besteht! "Das ist vor allem kritisch, weil sich die Altlast im Heilquellenschutzgebiet Bad Brambach-Bad Elster befindet", so Holm Felber, Sprecher der Landesdirektion. Das aber wäre ein Riesenproblem für den Kurort!

Nun können 60.000 Tonnen Ablagerungen entsorgt werden. Sie werden zur Deponie Zobes des Vogtlandkreises gebracht. Danach wird die Fläche renaturiert.

Der Freistaat stellt dafür rund drei Millionen Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung. Das deckt laut Landesdirektion 80 Prozent der Sanierungskosten von rund 3,9 Millionen Euro ab. Den Rest muss die Stadt Bad Elster stemmen.


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