Sächsischer Radrennfahrer verpasst Medaille

Joachim Eilers verpasste mit seinen Teamkollegen den Einzug ins Finale der Teamsprinter.
Joachim Eilers verpasste mit seinen Teamkollegen den Einzug ins Finale der Teamsprinter.  © DPA

Rio de Janeiro - Für die deutschen Radsportler setzt es die nächsten Enttäuschungen. Die erfolgsverwöhnten Teamsprinter mit dem Sachsen Joachim Eilers und dem Thüringer Rene Enders verpassen klar eine Medaille.

Rene Enders kämpfte mit den Tränen, Bundestrainer Detlef Uibel blickte konsterniert auf das Holzoval. Die erfolgsverwöhnten deutschen Teamsprinter haben gleich zum Auftakt der olympischen Bahnrad-Wettbewerbe eine bittere Pleite erlebt.

Enders (Erfurt), Eilers (Chemnitz) und Maximilian Levy (Cottbus) verloren in der ersten Runde ihren Lauf gegen Neuseeland und verpassten als fünftes Trio die Finalläufe.

Bitterer Dämpfer - dabei hatte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) eine Podestplatzierung im Teamsprint fest eingeplant, dort war die Mannschaft von Bundestrainer Detlef Uibel eigentlich immer ein Medaillengarant.

Bei den Sommerspielen 2008 und 2012 hatte Deutschland Bronze im Teamsprint gewonnen, 2004 war gar der Olympiasieg herausgesprungen. Bereits die Vorbereitung hatte bei den Teamsprintern unter keinem guten Stern gestanden, als Max Niederlag mit einem Infekt ausgefallen war. So musste der BDR nicht nur Levy ins Team einbauen, sondern auch einen Positionswechsel vornehmen.

"Die Arbeit der letzten eineinhalb Jahre ist damit zunichte. Wir haben schon in London die Mannschaft bestimmt und danach mit dem Fine-Tuning begonnen. Das ist alles dahin", haderte Uibel. 


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