Auf Kreuzfahrt vermisst: Große Sorge um DSDS-Star Daniel Küblböck (33)

Berlin/Hamburg - Wo steckt Paradiesvogel und DSDS-Star Daniel Küblböck (33)? Wie die BILD berichtet, wird der Sänger vermisst.

Daniel Küblböck bei der Tanzshow "Let's Dance".
Daniel Küblböck bei der Tanzshow "Let's Dance".  © DPA

Küblböck war als Gast auf der "AIDAluna" (2200 Urlauber, 600 Crewmitglieder), die von Hamburg aus auf dem Weg nach New York war.

Bereits gegen 6 Uhr Ortszeit soll ein Passagier kurz vor Neufundland von Bord gegangen sein, heißt es weiter.

Bereits an Bord gab es mehrere Durchsagen zu einer vermissten Person – und bei dieser soll es sich um den 33-Jährigen handeln.

Laut Bericht bestätigten mehrere Passagiere, dass es sich bei der vermissten Person tatsächlich um den einstigen "Let's Dance"-Teilnehmer handeln soll. Ein Augenzeuge berichtete der Zeitung, dass der Sänger von Deck 5 aus ins Wasser gesprungen sein soll.

"AIDA Cruises bestätigt, dass am frühen Morgen des 9. September 2018 ein Gast von AIDAluna auf dem Seeweg nach Neufundland über Bord gesprungen ist", heißt es in einem Statement von AIDA auf BILD-Anfrage.

"Ein Kabinencheck wurde durchgeführt, der bestätigte, dass ein männlicher Gast, Daniel Küblböck, vermisst wird."

Update 14.57 Uhr

Nach dem Alarm "Mann über Bord" wendete der Ozean-Riese und kehrte zur mutmaßlichen Unglücksstelle zurück. Die Küstenwache sucht mit Flugzeugen und Hubschraubern nach dem 33-Jährigen, wie die DPA erfuhr. Küblböcks Management war zunächst nicht erreichbar.

Update 16.37 Uhr

Die Unglücksstelle liegt nach Angaben von Aida Cruises in der Labrador See, ungefähr 110 Seemeilen (etwa 204 Kilometer) nördlich von St. John's/Neufundland. Die Wassertemperatur betrage in dem Gebiet aktuell nur 10,5 Grad.

Update 18.15 Uhr

Mittlerweile sind zwei AIDA-Schiffe an der Suche nach Küblböck beteiligt. Außerdem bestätigte die kanadische Küstenwache inzwischen ihre Suchaktion mit einem Überwachungsflugzeug und einem Helikopter.

Zwei weitere Suchschiffe der Küstenwache sollten am Sonntagnachmittag kanadischer Ortszeit eintreffen, sagte ein Sprecher der Coast Guard Station in Halifax der DPA. Die Küstenwache sei am Sonntagmorgen um 5.30 Uhr (Ortszeit/11.30 Uhr MESZ) alarmiert worden.

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Normalerweise zieht es TAG24 vor, nicht über mögliche versuchte Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat und der Fall besondere mediale Aufmerksamkeit auf sich zieht, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

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