Säuglings-Leiche aus Weißenfels: Baby kam durch "massive Gewalt" zu Tode

Die vorläufige Obduktion hat ergeben, dass der getötete Säugling gelebt hat und durch massive Gewalt gestorben sei.
Die vorläufige Obduktion hat ergeben, dass der getötete Säugling gelebt hat und durch massive Gewalt gestorben sei.  © DPA

Weißenfels - Der am Montag bei Gartenarbeiten in Weißenfels tot aufgefundene Säugling (TAG24 berichtete) war lebensfähig und kam gewaltsam zu Tode.

Das bestätigte Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Neufang TAG24. "Anhand der vorläufigen Obduktionsergebnisse müssen wir davon ausgehen, dass das Kind nach der Geburt gelebt hat", sagte Neufang.

Die Obduktion habe ebenso ergeben, dass eine massive Gewalteinwirkung auf den Säugling stattgefunden haben muss, woran dieser auch gestorben sein soll.

Die Babyleiche wurde am Montagmittag von einer Person entdeckt, die auf einem Grundstück an der Zeitzer Straße Gartenarbeiten verrichten wollte.

Die Staatsanwaltschaft will sich weiterhin aus ermittlungstaktischen Gründen nicht zu Alter, Geschlecht oder Auffindesituation des Säuglings äußern. "Dies ist Täterwissen", sagte Neufang.

Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden weiterhin nach der Mutter des getöteten Säuglings. Bisher seien "zwei Hinweise eingegangen", bestätigte die zuständige Polizeidirektion in Halle TAG24.


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