Letztes Spiel: Union will sich "anständig" verabschieden

Jens Keller hat allen Grund zur Freude. Union Berlin ist zwar nicht aufgestiegen, feiert aber dennoch die erfolgreichste Saison ihre Zweitliga-Geschichte.
Jens Keller hat allen Grund zur Freude. Union Berlin ist zwar nicht aufgestiegen, feiert aber dennoch die erfolgreichste Saison ihre Zweitliga-Geschichte.  © DPA

Berlin - Der Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin möchte nach dem verpassten Aufstieg mit einem guten Ergebnis gegen SpVgg Greuther Fürth am Sonntag (15.30 Uhr), sich "anständig" von seinen Anhängern verabschieden.

Nach zuletzt zwei Niederlagen hoffen die Köpenicker auf einen Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth. Es wäre der erste Sieg im zehnten Anlauf. "Wir wollen an unsere Leistungsgrenze gehen. Das sind wir den Fans und dem Verein schuldig", sagte Jens Keller.

Die Berliner beklagen wie schon bei der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim einige Ausfälle. Es stehen die Verteidiger Fabian Schönheim, Toni Leistner und Roberto Puncec nicht zur Verfügung. Außerdem fehlen die Offensivspieler Dennis Daube, Felix Kroos, Steven Skrzybski und Torwart Jakob Busk, der an der Nase operiert wird. Immerhin kehren Angreifer Sebastian Polter und Mittelfeldspieler Damir Kreilach nach ihren Sperren ins Team zurück.

Keller will die zahlreichen Ausfälle aber nicht als Alibi gelten lassen. Er erhofft sich von den Profis aus der zweiten Reihe einen ordentlichen Auftritt. "Diese Spieler haben das gesamte Jahr mittrainiert. Es wird nicht alles passen in der Abstimmung. Ich erwarte aber, dass jeder seine Leistung abruft", sagte der Trainer.

Egal wie das Spiel am Sonntag in Fürth ausgeht, die Saison werden die Köpenicker auf dem vierten Tabellenplatz zu Ende bringen.


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