Salma Hayeks Hund auf ihrem Grundstück erschossen

Salma Hayek (49) hier mit einem "Film-Hund" vor zwei Wochen.
Salma Hayek (49) hier mit einem "Film-Hund" vor zwei Wochen.

USA/Washington - Die Schauspielerin Salma Hayek (49, "Kindsköpfe", "Frida") trauert um ihren Hund Mozart. Das 9-jährige Tier wurde von einem Unbekannten auf ihrem Grundstück erschossen.

Mozart war bei einem Spaziergang mit der Verwalterin über das Grundstück plötzlich weggerannt. Als man ihn später fand, lag er in einer Blutlache. Die Ladung einer Schrotflinte hatte seine Arterie getroffen. Das Tier verblutete qualvoll.

Auf Instagram schrieb sie am Samstag: "Ich habe eine Woche nichts gepostet, weil ich den Tod meines Hundes Mozart betrauere. ... Ich habe ihn damals selbst mit entbunden. Er wurde letzten Freitag tot auf meiner Ranch gefunden. Mit einer Schusswunde in der Nähe seines Herzens."

Weiter schreibt sie, dass sie hofft, dass die Washingtoner Justiz-Behörden "Recht sprechen" gegen den Täter, der den Hund, der in 9 Jahren niemanden je biss oder attackierte, erschoss.

Der Täter und die Motive der Tat sind unbekannt.

"Er (Hund Mozart) war der liebevollste und loyalste Begleiter und hat keinen solch langsamen und schmerzvollen Tod verdient", so die Schauspielerin weiter in ihrem traurigen Post.

Salma Hayek ist eine Tiernärrin, hat einen Gnadenhof für Tiere eingerichtet und lebt dort mit über 50 Tieren zusammen.

Trauer und Wut auf Salma Hayeks Instagram-Account.
Trauer und Wut auf Salma Hayeks Instagram-Account.

Sie hat regelmäßig auf Instagram ihre Tierverrücktheit mit ihren Fans geteilt. Auf ihrer Ranch im Staat Washington leben aber nicht nur Hunde. Auch Hamster, Hasen, Hühner, Pferde, Alpacas und Papageien.

Vor allem aber die Hunde haben es der Schönen angetan. Dass ihr Hund Mozart auf der Ranch starb, ist nicht nur traurig, sondern auch rätselhaft.

Sie hat nun die Behörden eingeschaltet. Die Hashtags #doglover #animalrights #dog #dogoftheday #rip #delivery #washingtonstateauthorities zeigen, wie sehr sie sich für Tiere und deren Schutz einsetzt.

Hayek engagiert sich zusätzlich für viele andere karitative Zwecke: Unter anderem unterstützt sie die gemeinsame Initiative von Pampers und UNICEF, die sich zum Ziel gesetzt hat, Tetanus mit Impfungen und begleitenden Maßnahmen bis zum Jahr 2012 auszurotten. Bei einem UNICEF-Besuch in einem Krankenhaus in dem westafrikanischen Land Sierra Leone, wo die Tetanus-Kindersterblichkeit weltweit am größten ist, stillte Hayek ein vor Hunger schreiendes Baby – dessen Mutter konnte das Kind mangels Milch nicht selbst ernähren. Hayek löste damit eine heftige Debatte in den USA aus.

Sie ist die Sprecherin der Initiative "Speak Out Against Domestic Violence" ("Aufbegehren gegen häusliche Gewalt“) und hat für Frauenhäuser in ihrer mexikanischen Heimatstadt Coatzacoalcos und einem Nachbarort mehr als 750.000 US-Dollar gespendet.

Fotos: imago, instagram


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