Klare Kante: Bayerns Fußball-Verband geht gegen Salut-Jubel vor!

München - Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat angekündigt, Nachahmer des türkischen Fußball-Profis Cenk Tosun künftig vor das Sportgericht zu zitieren.

Die Spieler von der Türkei mit (l-r) Yusuf Yazici , Cenk Tosun, Merih Demiral, Mehmet Zeki Celik und Hakan Calhanoglu salutieren.
Die Spieler von der Türkei mit (l-r) Yusuf Yazici , Cenk Tosun, Merih Demiral, Mehmet Zeki Celik und Hakan Calhanoglu salutieren.  © Uncredited/AP/dpa

Ein Salut-Jubel, wie ihn Tosun im Länderspiel gegen Albanien gezeigt hatte und der am vergangenen Wochenende bei zwei Partien im bayerischen Amateurfußball wiederholt wurde, werde nicht toleriert, teilte der BFV auf seiner Homepage mit.

"Wir dulden nicht, dass jemand unseren Sport für Diskriminierungen, Provokationen und Beleidigungen missbraucht. Fußball steht für Fairplay, Respekt, Gewaltfreiheit, Toleranz und Anerkennung. Deshalb werden wir von unserer Linie der Null-Toleranz-Politik bei gewalttätigen oder diskriminierenden Vorfällen auch keinen Millimeter abweichen", erklärte Verbandsspielleiter Josef Janker.

Grundlage der Sanktionen sei Paragraf 47a der Rechts- und Verfahrensordnung des BFV, der sich gegen politisch motivierte Provokationen und Diskriminierungen im Fußball wendet.

Auch im Amateur-Fußball gab es einige Nachahmer des Salut-Jubels. Dem will der BFV nun einen Riegel vorschieben. (Symbolbild)
Auch im Amateur-Fußball gab es einige Nachahmer des Salut-Jubels. Dem will der BFV nun einen Riegel vorschieben. (Symbolbild)  © 123RF/Wavebreak Media Ltd

Titelfoto: Uncredited/AP/dpa


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