Nach millionenschweren Juventus-Transfers: Khedira zurück in die Bundesliga?

Turin - Der CR7-Klub Juventus Turin rüstet unermüdlich weiter auf. Für Ex-Nationalspieler Sami Khedira könnte das der Anfang vom Ende bei der "Alten Dame" sein.

Sami Khedira hatte letzte Saison nicht allzu viel zu feiern. Hier nach seinem Treffer gegen Sassuolo Calcio mit Teamkollege Federico Bernardeschi.
Sami Khedira hatte letzte Saison nicht allzu viel zu feiern. Hier nach seinem Treffer gegen Sassuolo Calcio mit Teamkollege Federico Bernardeschi.  © Alberto Lingria/XinHua/dpa

Juventus Turin will endlich den großen Wurf: Die Champions League. Den begehrten Henkelpott konnte man zuletzt 1996 nach Norditalien holen.

Im Finale in Rom bezwang man damals mit Spielern wie Didier Deschamps, Ex-Juve-Trainer Antonio Conte und Klub-Legende Alessandro Del Piero ausgerechnet Ajax Amsterdam mit einem 4:2 im Elfmeterschießen.

Ausgerechnet Ajax - jüngst kaufte man dem niederländischen Rekordmeister Abwehr-Juwel Mathjis De Ligt für satte 85,5 Millionen Euro ab. Mit der Verpflichtung des 19-Jährigen wird einmal mehr klar: Juve will die Champions League - koste es, was es wolle.

Insgesamt holte man vier (!) Verteidiger für über 150 Millionen Euro. Darüber hinaus präsentierte man mit Andrien Rabiot und Aaron Ramsey zwei defensive Mittelfeldspieler aus dem oberen Regal.

Mit den beiden Mittelfeld-Neuzugängen tummeln sich in der Zentrale somit aktuell sieben Akteure. Darunter auch die beiden deutschen Legionäre Emre Can (25) und Sami Khedira.

Für Khedira wird die Luft wohl dünner

Sami Khedira 2013 im Trikot von Real Madrid.
Sami Khedira 2013 im Trikot von Real Madrid.  © EPA/JUAN CARLOS HIDALGO

Der inzwischen 32-Jährige hat noch einen gültigen Vertrag bis 2021 bei der alten Dame. Ähnlich wie der ebenso alte Franzose Blaise Matuidi, gehört Khedira zu den Streich-Kandidaten bei der Bianconeri.

Khedira spielte bereits letzte Saison keine besonders tragende Rolle mehr. Er kam, auch verletzungsbedingt, nur auf gerade einmal 711 Liga-Minuten in zehn Spielen.

Wie "Sky" berichtet, wurde dem gebürtigen Stuttgarter von Vereinsseite bereits nahegelegt, den Verein zu verlassen. Abnehmer und Interessenten soll es bereits reichlich geben: So wird von Angeboten aus der MLS, aus China, der Türkei sowie den arabischen Emiraten gesprochen.

Gianluca di Marzio, Transfer-Experte aus Italien, habe wohl auch erfahren wollen, dass neben konkretem Interesse von Fenerbahce Istanbul auch zwei Bundesligisten an einer Verpflichtung interessiert sein wollen.

Konkret wurde di Marzio nicht, verwies jedoch darauf, dass man beim CR7-Klub mit einer Ablöse im mittleren einstelligen Millionenbereich bereits zufrieden wäre.

Khedira wechselte im Sommer 2015 für 18 Millionen Euro von Real Madrid zu Juventus.

Sami Khediras Tage bei Juve scheinen gezählt.
Sami Khediras Tage bei Juve scheinen gezählt.  © Marius Becker/dpa

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