Mit diesen verrückten Instrumenten überrascht Sammy Tavalis in "Palais Revue"

Dresden - Zu Hause in Berlin hat Sammy Tavalis acht Gitarren, zehn Banjos, sieben Ukulelen, fünf Mandolinen, unzählige Kalimbas ... Doch in der Dresdner Dinnershow "Palais Revue" (bis 6. Januar im Kurländer Palais) steht er mit total verrückten Instrumenten Marke Eigenbau auf der Bühne.

Sammys nächstes Projekt: Er will lernen, wie man schweißt.
Sammys nächstes Projekt: Er will lernen, wie man schweißt.  © Steffen Füssel

Während sich Sammy aus zwei ganz normalen Luftballons einen Bass knotet, verrät er: "Mit 12 bekam ich meine erste Gitarre, mit 16 hatte ich den ersten Soloauftritt und mit 20 war ich Sologitarrist von Beruf. Ich bin durch die Berliner Clubs gezogen und habe Leo Kottke nachgespielt."

Der Ballon-Bass ist fertig, Sammy zupft die Gummiseite - und es klingt wie ein echter Bass.

Dann holt er seine "kleinste One-Man-Band" aus dem Koffer. Auf einer A3-großen Holzplatte hat er Kuhglocke, Schellen von einem Spielzeugaffen, Ü-Ei-Verpackung, Kaffeedose, Messingrohr, Plastikschläuche und Klangzungen zu einem Orchester verbaut. Sammy spielt es mit Händen, Füßen und Mund.

"Es ist schon meine vierte Band-Variante", sagt Sammy. Herzstück des Eigenbaus war und ist die "Tavalimba" - eine von Sammy weiterentwickelte und patentierte Kalimba (Daumenklavier). "Der große Vorteil der Tavalimba ist, dass sie mit allen Fingern gespielt wird."

Musikfreunde haben das schnell erkannt, in sechs Jahren hat Sammy schon rund 1000 Tavalimbas (ab 129 Euro, www.tavalimba.de) verkauft.

In Aktion: Mit Händen, Füßen und Mund musiziert Sammy Tavalis auf seiner "One-Man-Band"
In Aktion: Mit Händen, Füßen und Mund musiziert Sammy Tavalis auf seiner "One-Man-Band"  © Steffen Füssel

Titelfoto: Steffen Füssel

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