"Weil sie uns kratzten": Kinder werfen Babykatzen ins Meer, eine stirbt

San Narciso (Philippinen) - Diese Bilder brechen nicht nur Katzenliebhabern das Herz: Mit Schaum vorm Mund ringt eine Babykatze um ihr junges Leben. Nichtmal vier Wochen soll das Tier alt gewesen sein, als sie ein Junge und seine Schwester zusammen mit einem weiteren Kätzchen ins Meer warfen. Beide sollen wütend gewesen sein, weil die Tiere sie gekratzt hatten.

Eines der Kätzchen wurde in letzter Sekunde gerettet.
Eines der Kätzchen wurde in letzter Sekunde gerettet.  © Facebook/Screenshots/Caroline Claire Grasland

Am 16. März spielten sich diese Szenen am Strand von San Narciso auf den Philippinen ab. Zum Glück der Katze, die überlebte, sahen Caroline Claire Grasland und ihre Schwester, was die Kinder den Tieren antaten und eilten den Kätzchen zu Hilfe.

Graslands Schwester schaffte es dann wenigstens eine der beiden aus dem Meer zu ziehen. Das kleine Geschöpf hatte jede Menge Schaum vor dem Maul und rang verzweifelt nach Luft. Caroline Grasland machte Fotos von dem Kätzchen und postete die traurige Geschichte noch am selben Abend auf ihrer Facebook-Seite.

Zu ihrem Beitrag schrieb sie unter anderem: "Sie sind Haustiere, sie sollten geliebt werden... nicht getötet..." Grasland und ihre Schwester hätten die Kinder nach der Tat konfrontiert und gefragt, warum sie das getan hatten.

Der Bruder und seine Schwester erklärten, dass sie böse auf die Kätzchen gewesen wären, weil sie sie gekratzt hätten.

Caroline Grasland hatte noch schlimmeres zu berichten

Caroline Grasland kümmert sich um das Kätzchen und peppelt es auf.
Caroline Grasland kümmert sich um das Kätzchen und peppelt es auf.  © Facebook/Screenshots/Caroline Claire Grasland

Die Bilder und die Story der armen Tiere verbreiteten sich daraufhin in Windeseile und wurden über 52.000 Mal geliket und mehr als 21.000 Mal weitergeleitet. Daraufhin bekam die lokale Presse mit, was geschehen war und interviewte Caroline Grasland.

Gegenüber der News-Seite "Coconut Manila" hatte die junge Frau dann vor wenigen Tagen sogar noch Schlimmeres zu berichten. Demnach erzählten ihr die Kinder, dass sie bereits andere Kätzchen getötet hätten, indem sie diese bei lebendigem Leib angezündet und in den Müll geworfen hatten.

Später schaltete sich ein Elternteil der Kinder ein und erklärte Grasland via Facebook-Nachricht, dass eine ältere Person für den grausamen Feuertod der anderen Katzen verantwortlich gewesen sei, nicht die Kinder.

Gute Nachrichten gab es wenigstens von dem aus dem Meer geretteten Kätzchen. Zwei Tage nach ihrem ersten Posting veröffentlichte Grasland neue Bilder des Tieres. Die Katze scheint sich darauf bestens erholt zu haben.

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