Sie wollten nur ihr Leben retten: Sanitäter flüchten vor Patientin, weil die mit Fernseher wirft

Basel (Schweiz) - Weil sich eine junge Schweizerin mit Rasierklingen schwer verletzt hatte, rief ihr Freund sofort den Krankenwagen. Als die Rettungskräfte eintrafen und die damals 22-Jährige retten wollten, wurde die erst richtig aggressiv und attackierte diese.

Die Sanitäter kamen, um die Frau zu retten und wurden von ihr attackiert. (Symbolbild)
Die Sanitäter kamen, um die Frau zu retten und wurden von ihr attackiert. (Symbolbild)  © 123RF

Die Aggression der jungen Frau ging sogar so weit, dass sie sogar einen Fernseher auf die Sanitäter warf, berichtete die "Basler Zeitung".

Um sich zu schützen, flüchteten die Helfer kurzerhand und versteckten sich im Rettungswagen.

Um die armen Sanitäter vor der wütenden Frau zu retten, musste dann auch noch die Spezialeinheit der Polizei ausrücken.

Die heute 23-Jährige wurde anschließend festgenommen, den Helfern ist glücklicherweise nichts passiert.

Die Tat ereignete sich bereits Ende 2018. Wie die "Basler Zeitung" weiter schreibt, wurde die Schweizerin am Dienstag in einem Gericht in Basel verurteilt.

Laut des Berichts hatte sie nicht nur die Sanitäter attackiert, sondern auch ihren eigenen Partner - und das mit einem Messer. Der Mann hatte mittelschwere Schnittverletzungen erlitten.

Zudem stellte sich heraus, dass die Frau unter einer psychischen Erkrankung, der Borderline-Persönlichkeitsstörung, leidet.

Aufgrund ihrer Krankheit kam es in der Beziehung immer wieder zu Handgreiflichkeiten und Auseinandersetzungen. So auch bei dem Vorfall Ende letzten Jahres.

Der Richter entschied die Schweizerin zu einer Haftstrafe von 17 Monaten zu verurteilen. Des Weiteren wurde ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik verordnet.

Titelfoto: 123RF


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