Mann tötet 21-Jährigen mit Axt und isst Teile von ihm: Doch er ist nicht allein

Sankt Petersburg (Russland) - Ein grausames Verbrechen ereignete sich in dem russischen Dorf Novinka, knapp 100 Kilometer von Sankt Petersburg entfernt. Dort wurde der 21-jährige Alexander P. mit einer Axt getötet und danach teilweise gegessen, berichtet der "Mirror".

Die Polizei deckte ein grausames Vebrechen auf (Symbolbild).
Die Polizei deckte ein grausames Vebrechen auf (Symbolbild).  © Alexander Zemlianichenko/AP/dpa

Die Polizei rückte am Tatort an, als der mutmaßliche Täter (21) zusammen mit einem Mädchen (12) versucht hatte, die Wohnung des Opfers in Brand zu stecken. Vor Ort entdeckten die Beamten eine blutverschmierte Erdgeschosswohnung, in der sie die zerstückelte Leiche fanden. Die Zwölfjährige, die sich an der Tat beteiligt haben soll, wurde zehn Tage zuvor im über 2400 Kilometer entfernten Sotchi als vermisst gemeldet, so der "Mirror".

Die Polizei teilte mit: "Ein Mann und ein minderjähriges Mädchen werden des grausamen Mordes und der Zerstückelung eines 21-jährigen Bürgers aus dem Dorf Novinka im Leningrader Gebiet verdächtigt. Die Ermittler überprüfen auch die Informationen, dass die Verdächtigen, die Körperteile des getöteten Mannes aßen."

Der Mann und das Mädchen sagten der Polizei angeblich: "Es gab nichts anderes zu essen." Die Polizei teilte zudem mit, dass der Mann enthauptet worden sei und seine Arme abgeschnitten wurden. Axt-Wunden waren auf seiner Brust sichtbar und Teile seines Herzens und seiner Bauchorgane waren entfernt worden.

Eine Axt wurde in der Nähe des Körpers gefunden. "Der Inhalt der Bratpfanne sah nicht wie das frische Fleisch aus einem Supermarkt aus", sagte ein Polizist. Der männliche Verdächtige und das junge Mädchen lebten mit dem Opfer in seiner Wohnung als Untermieter, hieß es.

Der Haupttäter (22) soll auch wegen Sex mit einer Minderjährigen bestraft werden

Die Zwölfjährige wird als Täterin und Missbrauchsopfer behandelt (Symbolbild).
Die Zwölfjährige wird als Täterin und Missbrauchsopfer behandelt (Symbolbild).  © 123RF

Nachbarn sahen Rauch und dann die mutmaßlichen Kannibalen, die aus einem Fenster der Wohnung kletterten. Der Bruder des Opfers sagte: "Ich bin durch ein Fenster hineingeklettert. Es war ein Durcheinander, als ob die Wohnung ausgeraubt worden wäre. Dann sah ich etwas mit einer Decke und Blut bedeckt."

Schnell wurde aus schlimmsten Befürchtungen traurige Gewissheit: "Ich wusste nicht, dass er es war, ich bin rausgerannt. Ich war in Panik. Mein einziger Gedanke war - 'bitte lass es nicht ihn sein'... Mit zwei Nachbarn, einem Mann und einer Frau, sind wir hineingegangen. Ich habe sofort verstanden, dass es mein Bruder war."

Der männliche Verdächtige sagte der Polizei angeblich, dass das Mädchen seine "Freundin" sei, und er gab zu, eine sexuelle Beziehung mit ihr zu haben. Er wird wegen Mordes und Zerstückelung des Körpers angeklagt, die mit einer Höchststrafe von bis zu 15 Jahren Gefängnis geahndet wird.

Die Polizei sagt, dass er auch wegen Sex mit einem minderjährigen Kind vor Gericht gestellt werden sollte, was eine Höchststrafe von zehn Jahren vorsieht. Das Mädchen ist in Russland straffällig geworden. Sie wurde in das Zentrum für minderjährige Kriminelle in Sankt Petersburg gebracht.


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