Sarrasani: So geht es dem verunglückten Artisten

Dmytros schlimmer Unfall bestimmte das Titelblatt der MOPO am Sonntag.
Dmytros schlimmer Unfall bestimmte das Titelblatt der MOPO am Sonntag.

Von Katrin Koch

Dresden - Aufatmen und Erleichterung bei Sarrasani: Der Anfang Dezember verunglückte Trampolin-Artist Dmytro Serozhenko (26) ist auf dem (wenn auch noch langen) Weg der Genesung.

Es geht ihm endlich so gut, dass er in den nächsten Tagen aus der Klinik zur Reha nach Pulsnitz verlegt werden kann.

Rückblick: Dmytro war am 4. Dezember während der Trampolin-Nummer der Truppe „Art Stream“ im Sarrasani-Trocadero-Zelt am Hauptbahnhof schwer verunglückt.

Vor 300 Zuschauern verfehlte er nach einem Salto das Trampolin. Stattdessen schlug er mit dem Rücken auf der Bühne auf. Er wurde sofort in die Uniklinik gebracht und operiert. Viele Tage verbrachte Dmytro auf der Intensivstation. Zwei Mal musste er operiert werden, bevor er auf eine normale Station verlegt werden konnte.

Jetzt sitzt Dmytro hoffnungsvoll im Bett. An seiner Seite seine junge ukrainische Ehefrau Anja. „Ich kann noch bis Ende des Monats an Dmytros Seite bleiben, dann aber läuft mein Visum aus“, erzählt die Akrobatik-Lehrerin.

Dmytro hofft, dass er irgendwann wieder laufen kann. „Langsam fange ich an, meine Beine wieder zu spüren. Die Zehen kann ich reflexartig bewegen. Es ist gut, dass ich hier in der Uniklinik bin, in guten Händen.“

Ob und wann Dmytro wieder laufen oder als Artist auf dem Trampolin springen kann, ist ungewiss. „Der Arzt hat mich um Geduld gebeten. Fortschritte können ein Jahr dauern“, sagt Dmytro. Aber er will sich zurück auf die Bühne kämpfen!

Schauen voller Hoffnung in die Zukunft - Trampolin-Akrobat Dmytro Serozhenko (26) und seine Frau Anja in der Uniklinik Dresden.
Schauen voller Hoffnung in die Zukunft - Trampolin-Akrobat Dmytro Serozhenko (26) und seine Frau Anja in der Uniklinik Dresden.

Foto: Privat


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