Deswegen fliegt bald ein Gewächshaus mit Tomaten ins All

Bremen - Die wohl außergewöhnlichsten Tomaten werden bald im Weltraum wachsen.

Ingenieure bauen den Gewächshaus-Satelliten in Bremen zusammen.
Ingenieure bauen den Gewächshaus-Satelliten in Bremen zusammen.  © dpa/Carmen Jaspersen

Ein fliegendes Gewächshaus könnte demnächst um die Erde kreisen. Der Forschungssatellit "Eu:CROPIS" aus Bremen soll im Sommer mit Tomatensamen ins All starten.

In ihm sollen die Pflanzen unter verschiedenen Gravitationsbedingungen gedeihen - ein halbes Jahr lang wie auf dem Mond, danach ein halbes Jahr lang wie auf dem Mars.

Welche Auswirkungen das auf das kleine Ökosystem im Inneren des Satelliten hat, werden Forscher vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen und Köln mit Spannung beobachten.

Die Erkenntnisse seien wichtig für künftige Raumfahrtmissionen zum Mond und Mars, sagte Projektleiter Hartmut Müller.

Eineinhalb Jahre soll der Test mit den Tomatenpflanzen im All dauern.

Die Forscher haben sich ein freches Missionslogo gegeben.
Die Forscher haben sich ein freches Missionslogo gegeben.  © dpa/Carmen Jaspersen

Titelfoto: dpa/Carmen Jaspersen


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