Heimserie des SC DHfK gegen Meisterschaftsanwärter Flensburg gerissen

Das Team von Trainer Christian Prokop konnte dem Tabellenzweiten nur in der ersten Viertelstunde Paroli bieten. V.l.n.r.: Benjamin Meschke (DHfK) , Rasmus Lauge (hi., Flensburg) und Tobias Karlsson (Flensburg)
Das Team von Trainer Christian Prokop konnte dem Tabellenzweiten nur in der ersten Viertelstunde Paroli bieten. V.l.n.r.: Benjamin Meschke (DHfK) , Rasmus Lauge (hi., Flensburg) und Tobias Karlsson (Flensburg)  © Picture Point

Leipzig - Elftes Bundesliga-Spiel gegen einen der Top 3 des deutschen Handballs, wieder einmal achtbar geschlagen - und doch setzte es letztlich die elfte Niederlage. Mit 24:30 unterlag der SC DHfK Leipzig in eigener Halle der SG Flensburg-Handewitt.

Ein langes Abtasten gab es nicht, beide Teams legten vor 5488 Zuschauern sofort voll los. Den Leipzigern war anzumerken, dass sie dem Favoriten auf Biegen und Brechen ein Bein stellen wollten; den Flensburgern wiederum, dass sie im engen Titelkampf mit den Rhein-Neckar Löwen auf keinen Fall gewillt waren, Federn zu lassen.

Peter Strosack eröffnete den Torreigen, bis zum 5:5 die Partie ausgeglichen. Leipzig setzte vor allem auf Tempo und Konter, konnte sich zudem auf Schlussmann Jens Vortmann verlassen, der ganz stark begann.

Danach aber Fehler im Spiel der DHfK, SG-Keeper Mattias Andersson steigerte sich, auch griffen die Gäste ein paar Mal tief in die Trickkiste - 6:10 (18.).

Leipzig resignierte aber nicht, versuchte sein Spiel durchzuziehen. Flensburg nun vor allem aus dem Rückraum (Johan Jakobsson!) erfolgreich. Kurz vor der Pause kam Milos Putera für Vortmann in den Kasten. Mit 12:17 ging’s in die Kabinen.

Nach Wiederanpiff trafen Alen Milosevic und Maximilian Janke, Putera parierte einen Siebenmeter - nur noch 14:17. Der Beginn einer großen Aufholjagd? Nein! Denn Flensburg schlug postwendend zweimal zurück - 14:19 (33.).

Beim 15:20 die DHfK für zwei Minuten in Überzahl. Noch einmal die Chance zum Verkürzen? Denkste! Der Gastgeber machte in diesen 120 Sekunden nur ein Tor, die Gäste dank ihrer individuellen Klasse aber gleich drei - dabei eins von Torhüter Andersson ins leere Leipziger Gehäuse. 16:23 (41.), das Spiel war durch.

Die Jungs von Coach Christian Prokop ließen sich aber nicht hängen, rackerten und kämpften weiter. Beim 23:27 (54.) durch Marvin Sommer (6 Tore) sogar noch einmal ein Fünkchen Hoffnung, doch die Norddeutschen ließen sich nicht mehr überraschen.


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