Das Geschäft boomt: SCP möchte auch im E-Sport-Bereich mitmischen

Paderborn - Der SC Paderborn will sich einer neuen Aufgabe widmen und in Zukunft auch beim E-Sport mitmischen, denn das Geschäft der virtuellen Bundesliga boomt.

SV Werder Bremen und RB Leipzig haben bereits ein E-Sport-Team.
SV Werder Bremen und RB Leipzig haben bereits ein E-Sport-Team.  © DPA

Schon seit längerem ist das Konsolenspiel FIFA nicht mehr nur ein Zeitvertreib für Kids. Viele, vor allem ältere Gamer, haben inzwischen das Zocken zum Beruf gemacht und verdienen im E-Sportbereich ordentlich Geld.

Derzeit haben 22 Vereine aus der 1. und der 2. Bundesliga ein Team, dass in E-Sport-Liga, die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und EA Sports gegründet wurde, mitspielen.

Nun befindet sich auch der SCP in der Findungsphase. "Wir lassen uns zurzeit in allen Bereichen beraten. Auch in der Uni, im HNF und in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist E-Sport ein Thema", erklärte Geschäftsführer Martin Hornberger dem Westfalen-Blatt.

In der virtuellen Bundesliga können Zocker ordentlich Geld verdienen.
In der virtuellen Bundesliga können Zocker ordentlich Geld verdienen.  © DPA

Als durchaus möglich erscheint es, dass die DFL eines Tages von den Bundesligavereinen verlangt, dass diese auch ein Team im virtuellen Bereich aufstellen. Für diesen Tag möchte der SCP gewappnet sein.

"Aber ich kann ausschließen, dass wir Spieler für viel Geld dafür einkaufen werden. Auch da werden wir uns auf unsere Region konzentrieren. Aber erst einmal ist wichtig, dass wir auf dem echten Rasen erfolgreich sind", machte Hornberger deutlich.

Wann genau der SCP im E-Sport-Bereich einsteigen wird, verriet Hornberger hingegen nicht.

Titelfoto: DPA

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