Ist Krösche jetzt doch bald weg? Bundesligist nimmt Kontakt zu SCP-Manager auf

Paderborn - Die Gerüchte um Markus Krösche brechen nicht ab (TAG24 berichtete). Nachdem der Bundesligist Hannover 96 die Trennung von Manager Horst Heldt bekannt gab, wird die Personalie Krösche bei den 96ern wohl heiß diskutiert.

Manager Horst Heldt musste bei Hannover 96 seine Koffer packen.
Manager Horst Heldt musste bei Hannover 96 seine Koffer packen.  © DPA

Nach Informationen des Westfalen-Blattes hat der Vereinsboss der Niedersachsen, Martin Kind, bereits Kontakt zu dem 38-Jährigen aufgenommen.

Krösche selbst wiederum sagte auf eine entsprechende Nachfrage nur: "Ich kann gewisse Dinge nicht beeinflussen. Ich habe auch keinen Berater, der etwas lanciert. Ich kann mich auch nicht dagegen wehren, wenn mein Name immer mal wieder reingeworfen wird."

Zuletzt hatte der 1. FC Nürnberg seine Angel nach dem Mann ausgeworfen, der zusammen mit Trainer Steffen Baumgart, für den Erfolg des SC Paderborn steht. Letztendlich gab Krösche den Franken aber einen Korb und blieb an der Pader. "Ich fühle mich in Paderborn wohl und stehe hier bis 2022 unter Vertrag", stellte er klar.

Trotzdem könnte ein Angebot der Niedersachsen verlockend für den gebürtigen Hannoveraner sein, denn dort hätte er viel größere finanzielle Möglichkeiten, da Martin Kind den Verein schon seit Jahren mit Millionenbeträgen unterstützt.

SCP-Manager Markus Krösche scheint bei vielen Vereinen sehr gefragt zu sein.
SCP-Manager Markus Krösche scheint bei vielen Vereinen sehr gefragt zu sein.  © Imago

Fest steht, dass sich bei den 96ern etwas verändern muss, denn die Mannschaft hinkt ihren sportlichen Zielen hinterher (Tabellenplatz 18).

"Die Zielsetzung der Fußball-Bundesligasaison 2018/19 war, einen gesicherten Tabellenmittelplatz zu erreichen. Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaft konkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt", erläuterte Kind.

Krösche will sich aber derzeit aber nur auf den Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga konzentrieren, bei dem die Paderborner noch ein Wörtchen mitreden wollen. "Der Siebte liegt nur acht Punkte hinterm Zweiten und wir sind mittendrin. Deshalb freue ich mich auf spannende, coole und sehr interessante Wochen", erklärte er.

Mit dem Hamburger SV, Holstein Kiel und dem 1. FC Heidenheim warten auch noch drei dicke Brocken auf den derzeit Viertplatzierten der Liga, weswegen ein Störfeuer aus Hannover für die Ostwestfalen sicherlich gerade ungelegen kommt.

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