Wegen starker Saison: SCP-Überflieger wird inzwischen aggressiver angegangen

Paderborn - Philipp Klement ist der Star beim SC Paderborn. In gewohnter Regelmäßigkeit leitet der 26-Jährige Angriffe ein und erzielt eigene Treffer. In dieser Saison netzte er schon 14 Mal und darf sich daher den zweiten Platz in der Torjägerliste teilen. Diese starken Auftritte machen ihm aber nun das Leben schwerer.

Vor allem gute Freistöße kann Philipp Klement schießen.
Vor allem gute Freistöße kann Philipp Klement schießen.  © DPA

Zuletzt konnte der Mittelfeldmotor in Sandhausen nicht wirklich glänzen, weil die anderen Teams die Qualitäten von Klement erkannt haben. Inzwischen stehen ihm die Gegenspieler reihenweise auf den Füßen und versuchen zu verhindern, dass er sich auf dem Platz entfaltet und sein Können zeigt.

"Die Gegner haben mich deutlich mehr im Fokus als in der Hinrunde. Das ist schon auffällig", stellte er gegenüber dem Westfalen-Blatt klar. Trotzdem weiß er, dass er die aggressive Vorgehensweise der Gegenspieler als Kompliment für sein Spiel verstehen kann.

Aber auch wenn sich Klement nun "in die Spiele hineinarbeiten muss", wie es sein Trainer Steffen Baumgart umschrieb, kann er immer noch Akzente setzen. Während er gegen Union Berlin in der 90. +1 die zwischenzeitliche 3:0-Führung erzielte, gelang ihm im Spiel bei Sandhausen in der 90. +4 durch einen Handelfmeter das Tor zum 1:1-Unentschieden.

Daher erklärte Baumgart zuletzt: "Wenn Philipp woanders spielen, höher spielen möchte, muss er sich daran gewöhnen, dass alles noch härter, noch schneller wird. Das gehört zur Entwicklung. Aber das weiß er und er geht sehr gut damit um."

Vor allem der Aufstiegsaspirant Hamburger SV und der Bundesligist Schalke 04 sollen an dem gebürtigen Ludwigshafener interessiert sein.

Auch über einen Treffer gegen den SV Sandhausen durfte der 26-Jährige jubeln.
Auch über einen Treffer gegen den SV Sandhausen durfte der 26-Jährige jubeln.  © DPA

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