Nächste Pleite für Paderborn! SCP unterliegt auch dem SC Freiburg

Paderborn - Nächste Niederlage! Der SC Paderborn 07 hat in der 1. Bundesliga zum zweiten Mal einen fulminanten Auftritt hingelegt - und zum zweiten Mal verloren.

Chancen nicht genutzt: Der SC Paderborn 07 unterlag dem effektiven SC Freiburg am Ende.
Chancen nicht genutzt: Der SC Paderborn 07 unterlag dem effektiven SC Freiburg am Ende.  © Friso Gentsch/dpa

Eine Woche nach dem spektakulären 2:3 in Leverkusen unterlag der Aufsteiger am Samstag bei seiner Heimpremiere auch dem SC Freiburg mit 1:3 (1:2) und vergab dabei zahlreiche dicke Chancen.

Streli Mamba brachte die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart zwar schon in der dritten Minute nach einem Sprint über das halbe Spielfeld in Führung.

Doch während Paderborn danach eine Gelegenheit nach der anderen liegen ließ, antwortete Freiburg vor 14.322 Zuschauern mit chirurgischer Kühle.

Zunächst traf U21-Nationalspieler Luca Waldschmidt per Handelfmeter zum 1:1 (21.). Dann drehten Nils Petersen (40.) und der eingewechselte Chang-Hoon Kwon (90.+1) das Spiel endgültig.

Mit zwei Siegen war der Sport-Club noch nie in eine Bundesliga-Saison gestartet.

Was die Freiburger in der Benteler-Arena erwartet, wusste ihr Trainer schon vorher genau: "Vollgas! Drauf! Aggressivität! Und den Gegner nerven, nerven, nerven", hatte Christian Streich noch am Donnerstag über die Paderborner Spielweise gesagt.

Doch das Wissen darum half den Gästen dann zunächst auch nichts. Denn es war eine Mischung aus dem Paderborner Dauerdruck und auch erheblichen Freiburger Nachlässigkeiten, die den Aufsteiger in der ersten Halbzeit zu seinen vielen Möglichkeiten kommen ließ.

Zwischenzeitlicher Ausgleich für den SC Paderborn gegen den SC Freiburg letztlich ohne Wert

Paderborns Christopher Antwi-Adjej (r) kommt vor Freiburgs Jonathan Schmid an den Ball.
Paderborns Christopher Antwi-Adjej (r) kommt vor Freiburgs Jonathan Schmid an den Ball.  © Friso Gentsch/dpa

Schon in der neunten Minute lief der von Energie Cottbus geholte Mamba erneut allein auf Torwart Alexander Schwolow zu. In der 17. Minute waren nacheinander Sven Michel und Christopher Antwi-Adjej frei durch.

Der überraschende Ausgleich brachte die Freiburger zwar etwas besser ins Spiel.

Doch die besseren Möglichkeiten hatte weiter Paderborn. Nur weniger Sekunden vor dem 1:2 durch Petersen traf Innenverteidiger Uwe Hünemeier auf der Gegenseite mit einem Kopfball nur den Pfosten (39.).

Wie sehr das die Gastgeber frustrierte, zeigte sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte: Da sah Steffen Baumgart wegen Meckerns als erster Bundesliga-Trainer dieser Saison die Gelbe Karte.

Nach der Pause büßte das Spiel an Tempo und Qualität ein. Freiburg stellte sich nun besser auf das Paderborner Hochgeschwindigkeitsspiel ein, auf der anderen Seite verlor der Aufsteiger seinen Schwung. Was in der ersten Halbzeit noch an Konterangriffen in hohem Tempo durchgespielt wurde, wurde nun immer hektischer verhaspelt.

Erste Ausnahme: In der 70. Minute verpasste Jamilu Collins nach dynamischer Vorarbeit von Antwi-Adjej den Ausgleich nur knapp. Freiburg wiederum war aus dem laufenden Spiel heraus kaum gefährlich. Die beste Chance war ein Freistoß von Jonathan Schmid in der 64. Minute.

Die Leistung der Gäste bestand in der zweiten Halbzeit vor allem darin, den SCP vom Tor ferngehalten und dann kurz vor Schluss noch einmal zugeschlagen zu haben. Der versöhnliche Abschluss: Die Paderborner Fans feierten ihre Mannschaft am Ende trotz der Niederlage.

Paderborns Klaus Gjasula (r) im Kampf um den Ball mit Nils Petersen (2.v.r) aus Freiburg.
Paderborns Klaus Gjasula (r) im Kampf um den Ball mit Nils Petersen (2.v.r) aus Freiburg.  © Friso Gentsch/dpa

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