Scandlines-Fähre beim Einfahren in Hafen von Frachter gerammt

Rostock - Da rummste es plötzlich! Die zwischen Rostock und Gedser (Dänemark) verkehrende Scandline-Fähre "Berlin" ist am Freitag im Rostocker Seekanal von einem dänischen Frachter beim Einlaufen gerammt und beschädigt worden.

Die Scandlines-Fähre "Berlin" steuert auf den Rostocker Hafen zu.
Die Scandlines-Fähre "Berlin" steuert auf den Rostocker Hafen zu.  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Die "Berlin" sei am Nachmittag mit dem kleineren Küstenfrachter "Danica Violet" zusammengestoßen, der "im Rostocker Kanal die Kontrolle verloren hatte", teilte die Reederei auf ihrer Homepage mit.

Da die Fähre nun nicht mehr auslaufen könne, empfahl Scandlines Passagieren, die Fährverbindung von Puttgarden nach Rødby zu nutzen.

Wie lange die "Berlin" nicht einsatzfähig sein wird, teilte die Reederei nicht mit.

Ursache für den Unfall könnte ein technisches Problem des Frachters gewesen sein, sagte ein Reederei-Sprecher.

Bei dem Unfall habe sich der Bug der "Danica Violet" in den Bug der "Berlin" gebohrt. Beide Schiffe lägen nun im Seehafen.

"Wir sind froh, dass keine Passagiere oder Crew-Mitglieder verletzt wurden", erklärte Scandlines.

Ein Sprecher der Rostocker Wasserschutzpolizei sagte dem Blatt, beide Schiffe hätten durch den Zusammenstoß ihre Klassifikation verloren und dürften erst nach einer Untersuchung wieder auslaufen.

Die Fahrten des Passagierschiffes wurden vorerst eingestellt.
Die Fahrten des Passagierschiffes wurden vorerst eingestellt.  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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