Wirtschaftsboss warnt: Pegida schadet Standort Dresden

Heinz Martin Esser sieht den guten Ruf des Wirtschaftsstandortes in Gefahr.
Heinz Martin Esser sieht den guten Ruf des Wirtschaftsstandortes in Gefahr.

Dresden - Anstatt als High-Tech-Standort macht Dresden derzeit weltweit mit der PEGIDA-Bewegung von sich reden. Heinz Martin Esser, Präsident des Branchenverbandes Silicon Saxony, spricht von einem „negativen Label“, das Dresden anlaste.

„Unternehmen sorgen sich um den Ruf der Stadt“, so Esser. Tausende Islamkritiker auf den Straßen und Flüchtlinge in Angst - im Ausland werde er ständig gefragt, was denn in Dresden los sei.

Esser berichtet auch von Kollegen aus dem Ausland, die in Dresden arbeiten und im Moment ein „mulmiges Gefühl“ haben.

Esser: „Wir müssen den Ruf der Stadt schnell wiederherstellen!“ Dafür sei es wichtig, dass Politiker und Bürger wieder miteinander ins Gespräch kommen.

Am Montag, den 2. Februar, verzichtet PEGIDA auf seinen „Spaziergang“; die nächste Demo ist für den 9. Februar angemeldet.

Fotos: dpa


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